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Ter Stegens Konkurrent Bravo: Wissen nicht, wer Barcas Nummer eins sein wird

Der chilenische Torhüter kämpft mit dem ehemaligen Gladbacher um den Platz im Tor der Katalanen und will Trainer Luis Enrique die Entscheidung schwer machen.

Barcelona. Claudio Bravo gibt im Training alles – ebenso wie sein Konkurrent Marc-Andre ter Stegen, der von Borussia Mönchengladbach zu den Katalanen gewechselt ist. Beide Torhüter ließ sich der FC Barcelona jeweils zwölf Millionen Euro kosten. Wer nach dem Abgang von Victor Valdes die neue Nummer eins wird, steht aber noch nicht fest.

Claudio Bravo scheint indes im Vorteil zu sein, kennt der Chilene die Primera Division doch von seinem achtjährigen Engagement beim Ligarivalen Real Sociedad in- und auswendig und ist im Gegensatz zu ter Stegen des Spanischen mächtig.

"Der Empfang war unglaublich"

Doch auch der 31-Jährige weiß nicht woran er ist. "Luis Enrique hat uns nichts gesagt. Wir wissen nichts und haben auch nicht nach Erklärungen gefragt. Wir sind beide hier, um dem Trainer die Entscheidung so schwer wie möglich zu machen", erklärte der Keeper gegenüber Medienvertretern.

"Das Wichtigste ist, dass ich in den letzten Wochen sehr gut gearbeitet habe und mich sehr gut fühle. Der Empfang durch das Team war unglaublich", gab Bravo weiter zu Protokoll.

Nachdem Marc-Andre ter Stegen bereits einige Wochen früher zur Mannschaft gestoßen war und bereits in Testspielen zwischen den Pfosten stand, bekommt der Chilene nun am Mittwochabend die Gelegenheit, sich gegen den SSC Neapel zu beweisen.

Für Bravo ist die Partie ein echter Härtetest in der Vorbereitung: "Alle Spiele sind wichtig, wer auch immer im Tor steht. Es zählt nur die Mannschaft."

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