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Der Papadopoulos-Deal verstärkt den Kampf bei Bayer um die Startplätze in der Abwehr. Der Werksklub dürfte sich noch von einem Anwärter trennen. Für Wollscheid wird es eng.

Leverkusen. Die Ausleihe von Kyriakos Papadopoulos verschärft bei Bayer Leverkusen die Konkurrenzsituation in der Defensivzentrale. Durch die Ankunft des Griechen dürfte einer der drei etatmäßigen Innenverteidiger abkömmlich sein. Emir Spahic und Philipp Wollscheid stehen auf dem Prüfstand.

Wollscheid sollen Angebote aus der Bundesliga sowie aus England vorliegen. Wollscheid spielte in der vergangenen Saison nur zwölfmal über die volle Distanz und musste sich zumeist hinter dem gesetzten Duo Toprak-Spahic ins zweite Glied fügen. Zudem gibt es mit Neuzugang Tin Jedvaj weitere Konkurrenz.

Spahic bleibt

Denkbar sei laut Kicker eine Ausleihe des noch bis 2017 gebundenen früheren Nürnbergers, da der Vertrag des bosnischen Routiniers Spahic im kommenden Jahr endet und Papadopoulos zunächst nur für ein Jahr ohne Kaufoption bei den Rheinländern gebunden ist.

Auf Anfrage wollte Wollscheid-Berater Guido Nickolay nicht zu den Gerüchten Stellung beziehen. Laut Nickolay habe der 25-Jährige einen gültigen Vertrag und werde diesen nach aktuellem Stand erfüllen. Auch zu etwaigen Vertragsinhalten werde man sich nicht äußern. Ein Abgang des direkten Konkurrenten Spahic ist indes nicht zu erwarten. Die Berater-Agentur des Innenverteidigers bestätigte gegenüber SPOX, dass dieser den Verein nicht vorzeitig verlassen werde.

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