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Rummenigge: "Bayern wird Pep Guardiola nie entlassen"

Bayerns Vorstandsboss sprach Guardiola eine Job-Garantie aus. Er weiß, dass der Spanier mit möglicher WM-Müdigkeit gut umgehen wird.

München. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des Double-Gewinners Bayern München, gibt seinem Trainer eine unumstößliche Job-Garantie. "Der FC Bayern wird Pep Guardiola nie entlassen. Das gebe ich Ihnen heute schriftlich", sagte der 58 Jahre alte Klubchef in einem Interview in der Welt am Sonntag.

Der Rekordmeister fürchtet nach den extremen WM-Belastungen für die Münchner Profis auch keinerlei Rückschläge zu Beginn der neuen Saison. Rummenigge gestand zwar ein, es sei für die Spieler "nicht einfach, nach einem kurzen Urlaub wieder bei Null anzufangen", schob jedoch umgehend hinterher: "Zum Glück haben wir einen Trainer, der mit dieser Situation sehr entspannt umgeht."

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Guardiola kenne die gleichen Umstände aus dem Vorfeld der Saison 2010/2011, als Spaniens Weltmeister mit wenig Erholung zum FC Barcelona zurückkehrten. Entsprechend positiv gestimmt ist der Vorstandsboss: "Wir haben zwei perfekte Jahre hinter uns, acht Titel gewonnen, einige haben als Kirsche auf der Sahnetorte die WM gewonnen", so Rummenigge. Der FC Bayern habe zuletzt so viele Rekorde gebrochen, "dann stellen wir kommende Saison eben den nächsten auf, in dem wir so gut sind wie noch nie nach einer WM".

Heldenstatus für Schweinsteiger

Der Klubchef lobte besonders Bastian Schweinsteiger für dessen überragenden Einsatz im WM-Finale, als er trotz seiner blutigen Verletzung unter dem rechten Auge brillierte. "Die meisten Spieler hätten zehn Minuten am Boden gelegen und sich auswechseln lassen", so Rummenigge, "Schweinsteiger dagegen lässt sich tackern und spielt unbeirrt weiter. Das war der Geist, der diese grandiose Mannschaft getragen hat." Deutschland lechze nach solchen Helden.

Höchst erfreut zeigte sich Rummenigge zudem über den Treueschwur von Bundestrainer Joachim Löw, seine Arbeit mit der Nationalmannschaft fortzusetzen. "Es ist wichtig, dass er bleibt", sagte der FCB-Boss, "das schafft Stabilität." Auf den Bundestrainer würde jetzt die "spannende Aufgabe" warten, "die nächste Generation heranzuführen an die Nationalmannschaft". Dabei sei es schwer für Löw, "einem verdienten älteren Spieler klar zu machen, dass man ihn auswechseln muss", aber manchmal müsse es eben sein.

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