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Marotta: Haben keine Pläne, Vidal zu verkaufen

Während der Chilene einen Wechsel zu Manchester United für diesen Sommer ausschloss, betonte auch Juves Klubchef Marotta erneut, dass sich Vidal in Italien sehr wohlfühle.

Turin. Juventus Turins Klubchef Giuseppe Marotta hat erneut betont, dass man Arturo Vidal nicht verkaufen wolle. Er wäre sogar überrascht, wenn der Mittelfeldspieler um seine Freigabe bitten würde. Damit scheint auch die Offerte von Manchester United vom Tisch zu sein. Nach Goal-Informationen hat Louis van Gaal umgerechnet 53,7 Millionen Euro für den Chilenen geboten.

Am Donnerstag erklärte Arturo Vidal selbst, dass ein Wechsel zu Manchester United in diesem Sommer nicht infrage käme.

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"Es ist doch sehr einfach. Vidal hat seinen Vertrag mit uns letzte Saison verlängert. Es gab den gegenseitigen Wunsch, die Zusammenarbeit fortzusetzen", sagte Marotta gegenüber Medienvertretern und fuhr fort: "Es gibt für ihn keinen Grund, uns zu verlassen. Gestern gab er ein eiliges, verlegenes Interview, als er sein Gepäck abholte. Dieses wurde falsch interpretiert."

"Ziehe Vidals Abgang gar nicht in Betracht"

Nach Knieverletzung und Weltmeisterschaft dauert es zwar noch etwas, bis Vidal seine komplette Fitness zurückerlangt, an der Qualität des Leaders und vor allem seiner engen Bindung zu Juve gäbe es jedoch keinen Zweifel. "Absolut, ja", antwortete Marotta dann auch auf die Frage, ob er überrascht wäre, wenn der Chilene um seine Freigabe bitten würde.

"Das ist sehr unwahrscheinlich, wenn man weiß, was für ein Typ er ist. Und so ziehe ich diese Möglichkeit auch gar nicht in Betracht." Und der Klubchef erläuterte weiter: "Die Situation um ihn herum ist typisch für den Transfermarkt, gerade wenn mehrere große Vereine ihn schätzen. Vidal explodierte in ziemlich unerwarteter Weise in den letzten beiden Jahren und ist zu einem der wichtigsten Spieler der Welt geworden."

Arturo Vidal solle seine Klasse weiter in Turin unter Beweis stellen, denn Juve gehöre schließlich auch zu den besten Klubs der Welt, gab sich Marotta selbstbewusst.

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