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Bayern-Veto gegen Reus-Transfer?

Bayern-Coach Pep Guardiola hat sich offenbar intern für Marco Reus ausgesprochen, doch die Bosse legten angeblich ihr Veto ein. Grund sei die mögliche öffentliche Wirkung.

München. Der FC Bayern München hielt sich in den vergangenen Wochen auf dem Transfermarkt bedeckt, neben den bereits länger feststehenden und ablösefreien Robert Lewandowski und Sebastian Rode holten die Münchner nur Juan Bernat für zehn Millionen Euro aus Valencia. Trainer Pep Guardiola hätte offenbar gerne Marco Reus verpflichtet, doch die Klubführung sprach sich angeblich dagegen aus.

Wie die tz berichtet, hatte sich Guardiola intern für einen Reus-Transfer stark gemacht. Doch die Bayern-Bosse sollen von Beginn an ihr Veto eingelegt haben, da nicht der Eindruck erweckt werden soll, dass die Münchner nach Lewandowski und Mario Götze den größten nationalen Konkurrenten gezielt schwächen wollen.

Sportvorstand Matthias Sammer hält sich davon abgesehen alle Optionen für weitere Transfers vor der kommenden Saison offen: "Es kann sein, dass alles so bleibt. Es kann aber auch anders sein. Das Transferfenster ist noch lange auf. Damit müssen wir klug umgehen, auch wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt ein gewisses Maß an Spielern zur Verfügung haben."

Cuadrado zu teuer?

Gleichzeitig mahnte Sammer aber, dass sich der FCB nach Welt- und Europameisterschaften gerne mal schwer tut: "Nach dem WMs 2006 und 2010 wurden wir nicht Meister." Heißestes Transfer-Objekt beim FC Bayern bleibt nach wie vor Juan Cuadrado, für den die Münchner laut der katalanischen Sport bereit sind, 42 Millionen Euro zu bezahlen. Laut Bild ist dem deutschen Rekordmeister die Summe aber viel zu hoch.

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