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Leverkusen wird sich nicht länger um das Mittelfeld-Juwel des Hamburger SV bemühen und hat genug von der Posse um den Deutsch-Türken.

Leverkusen/Hamburg. Bayer Leverkusen steigt vorerst aus der schier unendlichen Posse um Hakan Calhanoglu aus und stellt sein Werben um das Mittelfeld-Juwel des Hamburger SV ein. Dies bestätigte Geschaftsführer Michael Schade am Montag.

"Für mich ist die Sache abgeschlossen. Ich habe das akzeptiert. Der Mann hat ja einen Vertrag", sagte Klub-Boss Michael Schade gegenüber der dpa. Zuletzt hatte sich Bayer Leverkusen immer intensiver um das Mittelfeld-Talent der Hamburger bemüht.

Der HSV hatte sich zuletzt einem möglichen Wechsel in den Weg gestellt, weil Calhanoglu noch einen gültigen Vertrag bis 2018 beim Bundesliga-Dino besitzt. Zuletzt hatte Calhanoglu sogar öffentlich mit einem Wechsel kokettiert.

Wechsel noch nicht ganz vom Tisch

Dennoch bleibt weiterhin offen, welches Trikot der türkische Nationalspieler ab der kommenden Saison überstreifen wird. Zuletzt ließ sich der 20-Jährige krankschreiben, fehlte beim Trainingsauftakt des HSV.

Auch Leverkusen schließt nichts aus: "Wenn sich die Umstände ändern sollten, können wir über das Thema noch einmal reden. Wir wollen den Spieler, und der Spieler will zu uns", ergänzte Schade. Aber auch ein Wechsel ins Ausland scheint weiterhin ein Thema zu sein. Immer wieder war von Interesse seitens Real Madrid und Stadtrivale Atletico die Rede.

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