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Der VfL treibt seine Transferplanungen voran: Real-Jungstar Morata soll dem zuletzt grauen Sturm neue Kontur verleihen. Die Konkurrenz ist allerdings prominent.

Wolfsburg. Das Werben wird intensiver. Der VfL Wolfsburg möchte Alvaro Morata offenbar um jeden Preis von Real Madrid loseisen. Manager Klaus Allofs und VW-Aufsichtsratschef Francisco Garcia Sanz sollen das Juwel nun in der spanischen Hauptstadt besucht haben.

Allofs dementierte die Abwerbeversuche vor Ort im Gespräch mit der WAZ nicht: "Wir sind intensiv dabei, Dinge voranzubringen. Wir versuchen, unseren Kandidaten den VfL so vorzustellen, dass sie Ja sagen."  Kein allzu einfaches Unterfangen, dessen ist sich der 57-Jährige bewusst: "Es ist manchmal eine schwierige Aufgabe, wenn Konkurrenten wie Juventus, Arsenal oder Dortmund dabei sind."

Moratas Zukunft offen

Real und Morata scheinen sich über die Zukunft nicht ganz einig zu sein. Während die Königlichen einen Transfer zum finanzstarken Klub aus Wolfsburg bevorzugen sollen, liebäugelt der 21-Jährige vor allem mit der Alten Dame aus Turin. Allofs wiegelt ab: "Wir haben von Spielern, die wir angesprochen haben, nicht gehört, dass sie einen Wechsel nach Wolfsburg kategorisch ausschließen."

Ganz alternativlos sind die Wölfe auf der Suche nach einer neuen Top-Kraft aber nicht. Belgiens Sturmtank Romelu Lukaku soll ebenso auf der Liste stehe, wie Mexikos Raul Jimenez. Der Mittelamerikaner dürfte im Vergleich zu Morata ein Schnäppchen sein. Laut ESPN kann Jimenez seinen Verein CF America für rund sieben Millionen Euro verlassen.

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