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Fritz Kellers Machtwort: Ginter bleibt in Freiburg

Der BVB muss seine Hoffnungen auf einen Ginter-Transfer vorerst begraben. Der Innenverteidiger bleibt mindestens noch ein Jahr in Freiburg, wie Präsident Fritz Keller klarstellte.

Freiburg. Eigentlich schien alles auf einen Wechsel von Matthias Ginter zu Borussia Dortmund schon in diesem Sommer hinauszulaufen - doch nun hat der SC Freiburg dem Transfer seines Innenverteidigers zum Vizemeister einen Riegel vorgeschoben. Ginter soll noch mindestens ein Jahr im Breisgau bleiben.

Grundsätzlich sollten sich die beiden Klubs bereits geeinigt haben. Nur die Ablöse für den talentierten WM-Fahrer war noch strittig. Doch nun die Kehrtwende. "Matthias wird auch in der nächsten Saison beim SC Freiburg spielen, das haben wir ihm auch so mitgeteilt", sprach Präsident Fritz Keller gegenüber der dpa ein Machtwort.

"Es geht um die Verantwortung gegenüber einem 20-jährigen Spieler. Es ist für alle Beteiligten das Beste, wenn er noch ein Jahr bei uns bleibt", so Keller weiter, der auf mehr Spielzeit für Ginter bei den Badenern verwies. Der Vertrag des gebürtigen Freiburgers läuft noch bis 2017.

Ginter hoffte auf schnelle Einigung

Zuvor hatten sich die Anzeichen für eine Einigung verdichtet. Der Spieler selbst hatte sich erst am Mittwoch gegenüber Sport Bild hoffnungsvoll gezeigt, der Deal könne schnell über die Bühne gehen "Es wäre schon schön, wenn man das Thema jetzt klären könnte", sagte Ginter.

"Ich würde mir wünschen, dass das noch vor unserem ersten WM-Spiel passiert", bekräftigte der Neu-Nationalspieler, für den "von Beginn an klar" war: "Wenn ich wechsle, dann zum BVB. Es gab keinen Plan B." Doch die Realität scheint nun eine weitere Spielzeit in Freiburg zu sein.

Eine ähnliche Situation bestand bereits vor der Saison 2013/2014. Freiburgs Innenverteidiger Fallou Diagne wollte den Verein nach einer starken Saison in Richtung Dortmund verlassen, bekam aber keine Freigabe.

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