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Der geplante Abgang von Luuk de Jong droht an der Ablöse-Forderung zu scheitern. Die PSV Eindhoven ist wohl ernsthaft interessiert, in Gladbach hat der 23-Jährige keine Zukunft.

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach versucht nach wie vor, Luuk de Jong abzugeben. Zwar zeigt die PSV Eindhoven offenbar ernsthaftes Interesse, allerdings droht der Wechsel am Geld zu scheitern. Die Borussia will zumindest Teile der zwölf Millionen Euro, die sie 2012 an Twente Enschede überwies, zurück.

De Jongs Berater Louis Laros bestätigte gegenüber niederländischen Medien bereits eine erste Kontaktaufnahme durch die PSV, de Jong soll sich einen Wechsel nach Eindhoven laut kicker durchaus vorstellen können. Allerdings besteht bei der Ablöse wohl noch eine große Diskrepanz: Gladbach verlangt für den bis 2017 an die Borussia gebundenen Stürmer rund 6,5 Millionen Euro.

Favre will keinen Keilstürmer

Daran scheiterte bereits ein möglicher Wechsel zu Newcastle United. Der 23-Jährige wurde in der Rückrunde für 1,5 Millionen Euro an die Engländer ausgeliehen, doch Newcastle zog die Kaufoption nicht und plant scheinbar auch keine Nachverhandlungen. Bereits im Januar hatte Eindhoven Interesse gezeigt, ehe sich de Jong für Newcastle entschied.

Ein Verbleib in Gladbach ist derweil für beide Seiten kein Thema. Die Borussia sucht intensiv nach einem neuen Stürmer und wird mit Eric Maxim Choupo-Moting in Verbindung gebracht, Trainer Lucien Favre soll auch in der kommenden Saison nicht mit einem Keilstürmer wie de Jong planen. Der Niederländer dürfte damit erneut kaum Einsatzzeiten erhalten.

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