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Die Gerüchte um einen Wechsel des Marokkaners verdichten sich, doch die Roma will Benatia halten. Trotz des angeblichen Zerwürfnisses kann nur ein Megadeal die Italiener umstimmen.

Rom. Mehdi Benatia hat in der abgelaufenen Saison mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und weckt Begehrlichkeiten bei europäischen Topklubs. Doch vonseiten des AS Rom denkt niemand an einen Verkauf des Innenverteidigers. Nur eine gigantische Summe könnte die Vereinsoberen umstimmen.

Benatia wurde zuletzt unter anderem mit dem FC Barcelona, Bayern München und Manchester United in Verbindung gebracht. Doch Roma-Sportdirektor Walter Sabatini stellte nun auf der vereinseigenen Internetseite klar: "Der Spieler steht nicht zum Verkauf."

Allerdings schränkte Sabatini ein: "Falls sein Berater einen Preis ausrufen will, sollten interessierte Vereine wissen: Er ist 61 Millionen Euro wert. Sollte jemand diese Summe bieten, kann ich nicht garantieren, dass er zu 100 Prozent bleibt."

Der marokkanische Innenverteidiger wechselte im Sommer 2013 für 13,5 Millionen Euro von Udinese Calcio in die italienische Hauptstadt und avancierte beim Vizemeister zum absoluten Leistungsträger. Trotz noch bis 2018 laufenden Vertrags gab es zuletzt allerdings Verwerfungen zwischen beiden Parteien.

"Er wird ein Roma-Spieler bleiben"

Benatia fordert mehr Gehalt und betonte zuletzt seinen Frust gegenüber der Gazzetta dello Sport. Er fühle sich "wie ein Kind behandelt". Das Angebot des Klubs sei "inakzeptabel". Sabatini spielte das Thema nun allerdings runter und betonte: "Er wird ein Roma-Spieler bleiben." Es gebe "keine Probleme mit ihm".

"Vielleicht ist er mit einigen Worten über das Ziel hinausgeschossen, aber es war nicht seine Absicht, sich von der Roma oder den Fans zu distanzieren. Dafür kenne ich ihn zu gut", so der Sportdirektor weiter. In erster Linie sei Benatia-Berater Moussa Sissoko an der Situation schuld: "Er hat das alles verstärkt."

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