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Die Bayern wollen ein Talent aus Gladbach, der Sportdirektor der Fohlen wird jedoch nur spärlich bis gar nicht informiert. Nun wehrt er sich gegen die Abwerbungsversuche.

Mönchengladbach. Der FC Bayern München will Sinan Kurt von Borussia Mönchengladbach verpflichten. Sportdirektor Max Eberl wurde von Matthias Sammer jedoch nicht in Kenntnis gesetzt und wehrt sich nun gegen die Abwerbungsversuche.

"Ich hätte von Sammer erwartet, dass er mich auf Kurt anspricht, wenn wir schon dreimal miteinander telefonieren", erklärte Eberl gegenüber der Sport Bild seine Verärgerung. Zuvor stand er im Kontakt mit dem deutschen Rekordmeister und verhandelte über eine mögliche Ausleihe von Alessandro Schöpf. Der Sportdirektor zeigte sich besonders über die fehlende Kommunikation von Seiten des bayerischen Sportvorstands enttäuscht: "Gerade von ihm, der beim DFB immer gefordert hat, dass man sich vor allem im Nachwuchsbereich an die Spielregeln hält und alles offen kommuniziert."

Talent hat noch Vertrag bis 2015

Demnach habe der FC Bayern bereits 2013 erste Kontakte zu Kurt aufgenommen und ihn auch zum Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid in die Allianz Arena eingeladen, obwohl er noch einen gültigen Vertrag bis 2015 bei den Fohlen hat. Auch deshalb will die Borussia ihr Offensivtalent weiter halten und nicht in den Süden ziehen lassen.

Mit 16 Toren in 24 Spielen für die zweite Mannschaft zeigte er bereits sein Potenzial, lehnte allerdings ein Vertragsangebot für die erste Mannschaft ab. Schon im Winter hatte sich der 17-Jährige über mangelnde Wertschätzung von Seiten des Vereins beklagt.

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