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Der kroatische WM-Fahrer wird mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, darf sich im Trainingslager der kroatischen Nationalelf aber nicht mit seinem Berater treffen.

Bad Tatzmannsdorf. Nationaltrainer Niko Kovac hat seinem wechselwilligen Superstar Mario Mandzukic den Besuch von Beratern im WM-Trainingslager der kroatischen Nationalmannschaft untersagt. "Dass mir die Berater hier im Hotel rumsitzen, das gibt es nicht. Das sollen sie telefonisch regeln. Das habe ich von vornherein so gesagt", sagte Kovac im WM-Camp der Kroaten in Österreich dem SID. Bei Bayern München hat Mandzukic trotz eines Vertrages bis 2016 wohl keine Zukunft mehr.

Kovac hofft dabei auf eine Entscheidung noch vor der WM. "Natürlich wäre es mir lieber, dass es vorher wäre. Aber ich kann es nicht beeinflussen", sagte Kovac, der den beim WM-Auftakt gegen Brasilien gesperrten Mandzukic für unverzichtbar hält: "Es ist schön, dass wir solche Weltklassespieler in unserem kleinen Land haben. Er kann überall in Europa überall spielen. Um Mario mache ich mir keine Gedanken."

Hitze solle keine Alibi sein

Mehr Kopfschmerzen bereitet Kovac dagegen die zu erwartende Hitze beim zweiten Gruppenspiel gegen Kamerun. "Manaus wird für uns eine Herausforderung. Der Fußball dort wird sehr viel langsamer werden. Da kann man keinen Hochgeschwindigkeitsfußball spielen", sagte der ehemalige Bundesligaprofi: "Ich hoffe, dass es keine gesundheitlichen Probleme geben wird. Aber wir wollen das nicht als Alibi benutzen."

Im WM-Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Brasilien am 12. Juni setzt Kovac auf die Rolle Kroatiens als Underdog. "Brasilien ist die Mannschaft, die den WM-Titel holen muss, der Druck ist immens. Diesen Druck kann man nicht messen, den werden die Spieler nie wieder in ihrem Leben haben. Ich hoffe, dass das für uns ein Vorteil sein kann und dass wir gleich für eine Überraschung sorgen können", sagte Kovac.

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