thumbnail Hallo,

Der Stürmer soll in die Fußstampfen von Adrian Ramos treten, spielt allerdings mit dem Gedanken, auf die Insel zu wechseln. Die Hertha will Lasogga aber nicht ziehen lassen.

Berlin. Unermüdlich bastelt Michael Preetz nach dem souveränem Klassenerhalt am Kader von Hertha BSC. Jens Hegeler, Valentin Stocker und Marvin Plattenhardt haben bereits unterschrieben, mit Genki Haraguchi hat der Manager einen weiteren hochveranlagten Spieler an der Angel. Ein "Neuzugang" soll indes die Lücke füllen, die Adrian Ramos hinterlässt.

"Pierre Lasogga wird sein Nachfolger", erklärte Preetz im Interview mit der Bild: "Wir planen mit ihm, wollen nach Ramos nicht noch den zweiten Top-Stürmer abgeben und mit ihm verlängern. Er hat seit Monaten ein Angebot vorliegen. Pierre ist unsere Nummer 9", betonte Berlins Geschäftsführer.

Doch der Stürmer, der den Hamburger SV zum Klassenerhalt schoss, liebäugelt mit einem Wechsel nach England. "Dafür müsste ein Klub ein Angebot machen, das wir unmöglich ablehnen können", stellte Preetz klar und fügte an: "Das gibt es aber nicht."

Für den Fall der Fälle ist der Manager jedoch "vorbereitet", das gehöre "zu unserem Job". Doch der 46-Jährige unterstrich: "Aber noch mal: Wir wollen Pierre Lasogga, keinen anderen!"

Haraguchi "einer wie Reus"

Ein weiteres Objekt der Begierde ist Genki Haraguchi. Goal konnte das Berliner Interesse an dem Japaner am Freitag schon exklusiv vermelden. Preetz bestätigte das Interesse am flinken Flügelstürmer: "Es stimmt, dass wir uns mit dem Spieler beschäftigen."

Guido Buchwald, der selbst viele Jahre bei Haraguchis Klub Urawa aktiv war, schwärmte vom 23-jährigen Angreifer: "Er ist dribbelstark, schnell und torgefährlich. Vom Spieler-Typ her ist er einer wie Reus." An dessen Qualität, so der Weltmeister von 1990, käme der japanische Nationalspieler aber nicht heran.

Haraguchi wäre Herthas vierter Neuzugang. Bislang investierte Berlin rund rund 5,5 Millionen Euro in neue Spieler.

Dazugehörig