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FC Bayern: Neue Spekulationen um Kroos-Transfer

Seit Anfang des Jahres wird über einen möglichen Wechsel des Nationalspielers vom deutschen zum englischen Rekordmeister spekuliert. In München scheint man gesprächsbereit zu sein.

München. Die Spekulationen um einen Transfer von Bayern Münchens Nationalspieler Toni Kroos zu Manchester United haben neue Nahrung erhalten. Die englische Tageszeitung Manchester Evening News berichtete am Donnerstag, dass ManUnited kurz vor einer Einigung mit dem FC Bayern stünde. Louis van Gaal, Trainer der Red Devils, dementierte am Donnerstag allerdings ein Vertragsangebot.

Der Ex-Bayerntrainer soll 200 bis 250 Millionen Euro für Transfers ausgeben dürfen. Dennoch hat er jetzt angeblich beschlossen, den 24-Jährigen in diesem Sommer nicht zu verpflichten. Die Gerüchte einer Kroos-Verpflichtung waren schon unter Vorgänger David Moyes aufgekommen.

Auch Kroos' Berater Volker Struth hatte zuletzt in der Bild einen Wechsel im Sommer dementiert: "Es liegt kein offizielles Vertragsangebot vor. Es besteht zudem auch keine Notwendigkeit, ein offizielles Angebot abzugeben, weil Toni Kroos bis mindestens 2015 beim FC Bayern spielen wird."

Keine neues Bayern-Angebot an Kroos

Die Vertragsverhandlungen der Münchner mit Kroos ziehen sich allerdings schon über mehrere Monate. Der neue Bayernpräsident Karl Hopfner hatte im Kicker angekündigt, das vorliegende Angebot nicht nachzubessern: "Bei Michael Ballack war es genauso, und irgendwann haben wir das Angebot zurückgezogen."

Kroos reagierte darauf in der Bild wenig überrascht: "Das habe ich zu akzeptieren und zu respektieren. Aber ich bin ehrlicherweise auch von nichts anderem ausgegangen, nachdem ich die Offerte des Klubs Anfang des Jahres abgelehnt hatte."

Dennoch soll es weitere Verhandlungen geben. "Kroos hat einen Vertrag bis 2015. Es gibt sicher weitere Gespräche. Irgendwann muss der Spieler aber sagen, was er will", so Hopfner und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge fügte auf der Vereinshomepage hinzu: "Ich habe immer gesagt: Unser Ziel ist es, den Vertrag zu verlängern. Das gilt nach wie vor. Wenn nicht, werden wir uns andere Gedanken machen müssen."

Grundsätzlich sei beim FC Bayern "kein größerer Personalaustausch" geplant, es werde aber "die eine oder andere Aufbesserung oder Ergänzung dazukommen. Einen Totalumbruch nach dem Motto 'Zehn weg, zehn Neue her', das kann man vergessen", sagte Hopfner.

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