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Manager Horst Heldt zeigt sich zufrieden mit der königsblauen Personaldecke für die kommende Saison. Die CL-Millionen sollen eher dem Schuldenabbau dienen.

Gelsenkirchen. Viel Verletzungspech schlauchte den Kader des FC Schalke 04 in der abgelaufenen Spielzeit. Speziell auf der rechten Defensivseite wurde daher personelles Nachrüsten erwartet. Manager Horst Heldt relativierte nun allerdings: "Neben Atsuto Uchida können Benedikt Höwedes, Marco Höger und auch Kaan Ayhan diese Position bekleiden." Weiter verweist er auf "genügend Optionen, die Rolle intern zu besetzen."

Dennoch ist sich Heldt bewusst, dass die Personaldecke angesichts der erneuten Champions-League-Teilnahme eine gewisse Tiefe benötigt. Das sei gewährleistet: "Rechnet man die vielen verletzten Spieler, die uns in den letzten Monaten schmerzlich gefehlt haben, hinzu, sehe ich uns gut aufgestellt", erklärte der 44-Jährige im Interview mit RevierSport.

"Wir planen mit Julian"

Sidney Sam und Fabian Giefer wurden bereits verpflichtet, Abgänge seien aktuell zudem nicht zu erwarten. Auch Julian Draxler soll bleiben: "Wir planen mit Julian, er hat uns auch keine Anzeichen dafür gegeben, dass er den Verein verlassen möchte."

Darüber hinaus will Heldt die Struktur des Umfelds mit den Einnahmen aus dem Königsklassen-Einzug stärken. "Es bleibt dabei, dass wir weiterhin Verbindlichkeiten abbauen und in die Infrastruktur auf dem Vereinsgelände investieren wollen", betont Heldt.

 

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