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Wunschkandidat Roberto di Matteo bekommt ein Ultimatum, muss sich zeitnah entscheiden. Sollte er absagen, gelten Yakin, Fink und Schuster als Optionen.

Frankfurt/Main. Die monatelange Trainersuche beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt steht endlich vor dem Ende. Sportdirektor Bruno Hübner hat dem zögerlichen Wunschkandidaten Roberto di Matteo (44) eine Frist gesetzt, in der er zu- oder absagen soll. Bis Ende der Woche wollen die Hessen Klarheit darüber haben, wer Nachfolger des zum Ligarivalen VfB Stuttgart abgewanderten Armin Veh wird.

"Es wird Zeit, denn ich werde ja selbst schon etwas unruhig", sagte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen der Frankfurter Neuen Presse. Hübner bat die Fans via Eintracht-TV noch um etwas Geduld. "Wir arbeiten an der für uns besten Option. Der Posten muss so besetzt sein, dass es lange hält. Wir versprechen, dass wir eine große Lösung finden", äußerte der Sportchef.

Yakin aus dem Rennen?

Sollte Di Matteo absagen, gelten nach wie vor Bernd Schuster (54) und Thorsten Fink (46) als die aussichtsreichsten Kandidaten. Auch der frühere Bundesliga-Profi Murat Yakin (39), der den Schweizer Meister FC Basel zum Saisonende verlässt, ist mittlerweile im Gespräch. Bruchhagen kann sich derzeit allerdings eine Verpflichtung Yakins "nicht vorstellen".

Eigentlich sollte Roger Schmidt neuer Trainer der Frankfurter werden. Der 47-Jährige, der Österreichs Double-Gewinner RB Salzburg den Rücken kehrt, entschied sich aber für den Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen.

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