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Club hofft auf Ginczek - Frantz wird umworben

Der Club will nach dem Abstieg nicht noch einen Stürmer verlieren, Hoffenheim soll aber an Ginczek interessiert sein. Die Kaderplanungen stehen derweil noch komplett am Anfang.

Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg treibt seine Kaderplanungen für die 2. Bundesliga voran und hofft, dabei auf Stürmer Daniel Ginczek bauen zu können. Der 23-Jährige hat in seinem Vertrag allerdings eine Ausstiegsklausel und soll bereits andere Klubs auf den Plan rufen. Mike Frantz wird zudem von Hertha BSC und dem SC Freiburg umworben.

Wie die Nürnberger Zeitung berichtet, gilt die TSG 1899 Hoffenheim als ernsthafter Interessent, wenngleich sich Ginczek aktuell noch von einem Kreuzbandriss erholt. Nürnberg verpflichtete den Stürmer erst vor der Saison für 1,5 Millionen Euro, musste ihm aber eine Ausstiegsklausel gewähren. Dennoch betonte Sportvorstand Martin Bader, dass Ginczek deshalb nicht für "kleines Geld" zu haben sei.

Drmic hinterlässt ein Loch

"Wichtig ist, dass Daniel weiß, welche Akzeptanz und welchen Stellenwert er im Verein und in der Mannschaft genießt", so Bader weiter: "Und es kann ja auch etwas Besonderes sein, mit uns aufzusteigen." Mit Josip Drmic (für rund sieben Millionen Euro nach Leverkusen) musste der Club seinen Topstürmer bereits abgeben.

Wie der Kader für die kommende Saison aussehen wird, ist indes noch völlig offen. Die Routiniers Per Nilsson, Markus Feulner, Javier Pinola und Makoto Hasebe sind aktuell ohne Vertrag, doch Bader kündigte an, sich nur mit den Spielern zusammenzusetzen, "bei denen ich das Gefühl habe, dass sie wissen, was kaputtgegangen ist und wie sie es wieder gutmachen können".

Hertha und Freiburg buhlen um Frantz

Hertha BSC bastelt zeitgleich fleißig am neuen Kader und will sich auf fast allen Positionen verstärken. Fürs Mittelfeld soll Medienberichten zufolge Mike Frantz vom Club kommen, auch Matthias Ostrzolek ist weiter auf der Berliner Wunschliste. 

Wie die Bild erfahren haben will, sind sowohl die Hertha als auch der SC Freiburg an Frantz dran. "Es gibt Angebote aus der Bundesliga", bestätigte der 27-Jährige. Allerdings spielt Frantz seit 2008 beim Club und könnte seinen nächstes Jahr auslaufenden Vertrag auch verlängern. "Nürnberg ist unser erster Ansprechpartner", so Berater Guido Nickolay.

Etat-Erhöhung in der Hauptstadt

Allerdings können sich die Berliner eine Ablöse wohl leisten, immerhin soll der Profi-Etat von 22,9 auf 31 Millionen Euro angehoben werden. Mitverantwortlich dafür ist der 61,2-Millionen-Euro-Einstieg von Investor KKR. "Wir haben die Möglichkeit, Transfers zu tätigen", betonte Finanz-Boss Ingo Schiller.

Sollte außerdem der HSV noch absteigen, würde die Hertha in der TV-Rangliste weiter nach oben klettern und zusätzliche 1,3 Millionen Euro kassieren. Ein weiterer Transfer ist deshalb ebenfalls nach wie vor nicht vom Tisch: Augsburgs Ostrzolek (Vertrag bis 2015) soll sich mit den Berlinern bereits einig sein, würde aber ebenfalls eine einstellige Millionensumme kosten.

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