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Arsenal befürchtet einen ligainternen Abgang von Sagna

Die Gunners müssen wohl wieder mal einen ihrer Stammspieler ersetzen. Der Rechtsverteidiger des Klubs wird heftig von der Konkurrenz umgarnt.

London. Wieder einmal droht dem FC Arsenal der Abgang eines seiner Leistungsträger. Klub-Verantwortliche befürchten, dass Rechtsverteidiger Bacary Sagna seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert und sich einem Rivalen aus der Premier League anschließt.

Vor kurzem hatten die Londoner Sagna ein letztes Angebot über 100.000 Euro pro Woche (etwa 5,2 Millionen im Jahr) unterbreitet und sich zuversichtlich gezeigt, dass der französische Nationalspieler den Zweijahres-Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr annehmen würde. Nun sieht es allerdings danach aus, als ob Sagna bei einem anderen englischen Verein unterschreiben könnte. Allen voran Manchester City und der FC Chelsea haben Interesse an dem 31-Jährigen.

Konkurrenz bietet mehr Gehalt

Beide Vereine sollen bereit sein, die ursprünglich geforderten 120.000 Euro pro Woche (ungefähr 6,3 Millionen pro Jahr) zu bezahlen. Arsenal kann mit diesen Summen nicht konkurrieren und muss nun den Abgang eines seiner treuesten Spieler befürchten.

"Wir wissen, was wir von ihm wollen und er weiß, was er von uns erwarten kann. Der Ball liegt jetzt auf seiner Seite und er muss auf uns zukommen und uns wissen lassen, was er will", sagte Gunners-Coach Arsene Wenger zu den Verhandlungen. Der Franzose hatte immer wieder deutlich gemacht, Sagna gerne halten zu wollen.

Chaos im Gehaltsgefüge droht – Nachfolger bereits im Visier

Sollte Arsenal seine Forderungen allerdings erfüllen, droht das Gehaltsgefüge der Nordlondoner aus den Fugen zu geraten. Sagna würde als Rechtsverteidiger zu einem der meistverdienenden Profis bei Arsenal, direkt hinter Topverdiener Mesut Özil, aufsteigen. Ein Wechsel innerhalb der Premier League scheint somit nicht mehr allzu abwegig.

Wenger bereitet sich bereits auf einen Abgang seines Leistungsträgers vor und lässt seine Scouts Kandidaten für die rechte Abwehrseite  beobachten. Frankfurts Sebastian Jung und Serge Aurier vom FC Toulouse gelten momentan als Favoriten auf die Nachfolge.


 

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