thumbnail Hallo,

Der Offensivmann wird Bremen im Sommer verlassen. Wohin sein Weg führt, ist momentan noch unklar. Zu Besiktas wird es Hunt aber wohl nicht ziehen.

Bremen. Dass Aaron Hunt seinen am Saisonende bei Werder Bremen auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern und den Verein verlassen wird, ist kein Geheimnis. Wohin es den Offensivmann aus der Bremer Jugend zieht, ist hingegen noch unklar. Das lange als Favorit geltende Besiktas Istanbul scheint jedenfalls keine Option mehr zu sein.

Gegenüber der Bild verriet Hunt: "Klar wäre Besiktas für meine Frau sicher einfacher als zum Beispiel Russland. Sie würde sich zurechtfinden, da sie die Sprache kann. Aber ich habe Besiktas nicht zugesagt und es ist wahrscheinlich, dass ich dort nicht hingehe."

Entscheidung kann "noch ein wenig dauern"

Der 27-Jährige konnte den Türken auch deshalb absagen, weil es für ihn reichlich Interessenten gibt. So sollen in Deutschland etwa Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach an ihm interessiert sein. Zudem wird Hunt, dessen Mutter Engländerin ist, auch immer wieder mit Klubs von der Insel in Verbindung gebracht.

"Das Ausland ist weiter sehr wahrscheinlich. Aber ich habe mich noch nicht entschieden", hält sich der Offensivmann alle Türen offen. Wichtig sei ihm, "bei meinem neuen Klub das Gefühl zu haben, dass ich dort hinpasse und funktionieren werde. Das Gefühl hatte ich bislang nicht." Bis der 27-Jährige einen neuen Verein gefunden hat, wird es also "wohl noch ein wenig dauern."

Hunt erhält Fairplay-Preis

In Bremen werden gewiss einige hoffen, dass Hunt letztlich keinen passenden Klub findet und sich so doch noch für eine Zukunft bei Werder entscheidet. Manager Thomas Eichin gehört aktuell nicht zu jenen Personen, will das Thema zumindest öffentlich nicht behandeln: "Diese Frage stellt sich für mich nicht."

So wird Hunt nach aktuellem Stand am Samstag das letzte Mal als Bremer im Weserstadion auflaufen. Vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC soll er deshalb verabschiedet werden. Weil er am 24. Spieltag im Duell mit dem 1. FC Nürnberg eine Schwalbe eingestand und so auf einen Strafstoß verzichtete, wird er zudem von der Deutschen Olympischen Gesellschaft mit dem Fairplay-Preis ausgezeichnet.

Dazugehörig