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Eintracht Frankfurts Pirmin Schwegler soll bei diversen Bundesligisten auf dem Zettel stehen

Frankfurt dementiert Schwegler-Gerüchte

Eintracht Frankfurts Pirmin Schwegler soll bei diversen Bundesligisten auf dem Zettel stehen

Bongarts

Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner hat die Gerüchte um einen Wechsel in den Kraichgau dementiert und will seinen Kapitän halten. Dessen Streit mit Veh ist indes vom Tisch.

Frankfurt. Medienberichten zufolge soll 1899 Hoffenheim bereits in konkreten Gesprächen mit Pirmin Schwegler stehen, Eintracht Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner hat jetzt dementiert. Stattdessen wolle er versuchen, den Schweizer Nationalspieler langfristig an die Eintracht zu binden. Schweglers Zwist mit Trainer Armin Veh ist indes offenbar beigelegt.

Der Kicker berichtete schon in der vergangenen Woche von konkreten Gesprächen zwischen Hoffenheim und Schwegler. Demnach könne er Frankfurt für eine festgeschriebene Ablöse im niedrigen siebenstelligen Bereich verlassen. Auch die "Bild" vermeldet jetzt Gespräche mit der TSG, immerhin läuft der Vertrag des 27-Jährigen bei den Hessen ohnehin nach der kommenden Saison aus.

Für Sportdirektor Hübner allerdings handelt es sich nur um Gerüchte: "Es liegt kein Angebot vor. Wir wollen im Gegenteil alles versuchen, Pirmin langfristig zu halten und ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt."

Schwegler: "Ich bin ganz gelassen"

Schwegler selbst zeigte sich indes überaus entspannt: "Klar beschäftige ich mich mit Hoffenheim - weil wir am Samstag dort spielen. Ich bin ganz gelassen, was das Thema angeht. Ich bin ja schon bei einigen Klubs ganz fest gewesen." Unter anderem der FC Schalke und der VfL Wolfsburg wurden zuletzt ebenfalls mit dem Kapitän der Eintracht in Verbindung gebracht.

Darüber hinaus ist offenbar auch der Ärger mit Trainer Armin Veh, der Schwegler am Donnerstag gegen Hannover (2:3) nach 31 Minuten auswechselte, vom Tisch. "Die Auswechslung war in dem Moment schwer für mich zu akzeptieren, weil ich in den vergangenen Wochen mein Ego hinten angestellt und trotz Verletzung gespielt hatte", erklärte der Mittelfeldmann.

Daher habe er umgekehrt auf Rückhalt gehofft, wenn es bei ihm selbst nicht so läuft: "Aber das Thema ist gegessen, es hat keine Auswirkung auf mein Verhältnis zum Trainer. Wir haben drei Jahre toll zusammen gearbeitet. Ich habe eine extrem hohe Meinung von ihm und das wird immer so bleiben."

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