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Fernando Torres: "Könnte bei Chelsea bleiben"

Der Spanier hat das Interesse von Atletico Madrid und Tottenham geweckt. Er schließt aber einen Verbleib an der Stamford Bridge über diese Saison hinaus nicht aus.

London. Fernando Torres bezeichnet seine Beziehung zu Jose Mourinho als "gut" und erklärt, dass er seine restliche Vertragslaufzeit beim FC Chelsea aussitzen könnte.

Der Spanier hatte bisher eine schwierige Saison, in der er nur vier Tore erzielen konnte. Mourinho hatte immer wieder seinen schwachen Sturm kritisiert, zu dem auch Demba Ba und Samuel Eto'o zählen.

Aus diesem Grund beobachtet Torres ehemaliger Verein Atletico Madrid die Situation des Stürmers mit einem möglichen Angebot im Sommer. Auch Tottenham, Inter Mailand und Galatasaray Istanbul sind interessiert.

"Denke von Spiel zu Spiel"

Der spanische Nationalspieler ließ seine Zukunft auf Nachfrage von El Mundo Deportivo vor der Champions-League-Auslosung offen: "Zu diesem Zeitpunkt denke ich nur über das nächste Spiel nach. Ich denke lieber von Spiel zu Spiel. Ein Monat kann sehr lang sein."

"Wir haben noch fünf Partien vor uns. Sechs, falls Gott es so will. Darauf konzentriere ich mich. Ich habe noch zwei Jahre Vertrag hier und das ist die Zukunft", fügte Torres hinzu.

Beziehung zu Mourinho ist "gut"

Als er auf die Beziehung mit Jose Mourinho angesprochen wurde, antwortete der Spanier: "Er ist ein ganz normaler Mensch mit Ideen, die er verteidigt, weil sie ihn hierher gebracht haben, damit er der sein kann, der er ist. Aber er ist überhaupt nicht so wie das Bild, das viele Menschen von ihm haben. Vor allem nach seinem Aufenthalt in Spanien als Trainer von Real Madrid."

"Unsere Beziehung ist gut. Er hat drei Jahre in Madrid gelebt. Es ist meine Stadt und wir sprechen über seine Zeit dort, über Fußball, über alles", so Torres weiter. "Er hat oft gesagt, dass Fußball für ihn bei der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel anfängt. Er fängt schon vorher an, das Spiel zu spielen, wie Pep Guardiola oder Diego Simeone."

"Er sendet Signale, die von den Leuten aufgenommen werden. Von den Fans, die zum Spiel gehen, von den Gegnern, und das ist ein Teil von dem Charakter, den Mourinho um die Mannschaft herum aufbaut, um sie zu schützen", erklärte der spanische Nationalspieler. "Am Ende kann man seine Ergebnisse sehen und was er getan hat. Er weiß sehr gut was er sagt, wie er es sagt und wann er es sagt."

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