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Eintracht Frankfurt: Verpflichtung von Roger Schmidt rückt näher

Der Nachfolger für Armin Veh scheint bald präsentiert werden zu können. Dieser soll dann Roger Schmidt, aktuell noch bei Red Bull Salzburg, sein. Doch es gibt noch Konkurrenz.

Frankfurt. Noch steht Roger Schmidt bei Red Bull Salzburg unter Vertrag, doch bald soll er in der deutschen Bundesliga bei Eintracht Frankfurt an der Seitenlinie stehen. So sieht es der Plan der Hessen vor, doch mit Bayer Leverkusen baggert auch ein finanzkräftiger Konkurrent am ehemaligen Coach des SC Paderborn.

Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen fürchtet im Kicker die Konkurrenz jedoch nicht: "Entscheidet allein die wirtschaftliche Seite, kommt Schmidt nicht. Aber auch wir haben gute Argumente. Bei uns hat der Trainer uneingeschränkt den Hut auf. Und verhungert ist noch kein Trainer bei uns." Zuvor hatte der Vorstandsvorsitzende der Hessen bereits bestätigt, dass auch Leverkusen mitmische. Erst kürzlich hatte sich Schmidt selbst bei den Bundesligisten ins Gespräch gebracht.

Doch der ehemalige Profi Bruchhagen und sein Sportdirektor Bruno Hübner sind schon einen Schritt weiter. Am Donnerstagabend wollen sie die Personalie dem Aufsichtsrat vorlegen. Ein Zustimmung ist so gut wie sicher, betonte Bruchhagen: "In zehneinhalb Jahren lehnte der Aufsichtsrat kein einziges Mal einen vom Vorstand unterbreiteten Vorschlag ab." Und auch eine mögliche Ablöse sei schon einkalkuliert. "Wir sind über alle Modalitäten informiert", bestätigte der 65-Jährige.

Fink die Alternative?

Im Raum steht ein Betrag von über einer Million Euro. Dass Red-Bull-Sportdirektor Ralf Rangnick darauf pochen wird, gilt als sicher. Doch auch ein Scheitern ist noch immer möglich. Daher beschäftige sich die Eintracht auch mit anderen Trainern. "Wir wären naiv, wenn wir keine Alternative hätten", entgegnete Bruchhagen ohne einen Namen zu nennen. Thorsten Fink soll laut des Fachmagazins im Fall der Fälle in die Bankenmetropole kommen.

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