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Ibrahima Traore: "Habe mich über Gladbachs Interesse gewundert"

Zuerst wurde der Flügelflitzer von Lucien Favre abgeschoben, nun stand er auf dessen Wunschliste. Der Verein hat sich geändert, der Trainer ist derselbe.

Stuttgart. 2007 debütierte Ibrahima Traore bei Hertha BSC. 2009 wurde er an den FC Augsburg verkauft, ohne ein weiteres Spiel in der Bundesliga bestritten zu haben. Im kommenden Sommer wechselt der 25-Jährige vom VfB Stuttgart zu Borussia Mönchengladbach. Trainer dort: Lucien Favre - wie 2007 in der Hauptstadt.

"Ich habe mich anfangs schon über Borussias Interesse gewundert, Favre hatte mich ja damals aussortiert", erklärt der Linksfuß gegenüber Bild. Ein erneutes Scheitern schließt er aus: "Nach einem Gespräch mit ihm war klar: Ich mach' das! Er hat mir klargemacht, dass er mich unbedingt will und für sein Konzept braucht."

Keine Erinnerungen mehr an 2009

Der Schweizer ist mittlerweile überzeugt von Traore: "Er hat viel Geduld bewiesen und sich durchgesetzt, obwohl es in Stuttgart nicht leicht war. Er ist extrem schnell, kann beide Außenbahnen spielen." Am vergangenen Spieltag hatten die Borussen alle Hände voll zu tun mit dem Flügelspieler. Ein Tor des Afrikaners verhinderte nur die Torlatte.

Die Abschiebung von Traore vor fünf Jahren kommentiert Favre nur kurz: "Daran habe ich keine Erinnerungen mehr." Der Neuzugang der Fohlen gesteht ein: "2009 war ich vielleicht wirklich noch nicht bereit für die Bundesliga." Selbstsicher fügt er jedoch seiner Aussage hinzu: "Jetzt schon!"

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