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Hunt hat die Gründe für seinen Wechsel offengelegt. Neben unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen fehlt ihm in Bremen die Perspektive, dennoch erlebt er die letzten Wochen auch w...

Bremen. Seit 2001 spielt Aaron Hunt bei Werder Bremen, im Sommer wird der Offensivmann den Klub verlassen. Ein Angebot zur Vertragsverlängerung lehnte der 27-Jährige ab, jetzt begründete er seine Entscheidung öffentlich. Der Mittelfeldspieler hat genug vom Umbruch.

Wie der 27-Jährige in der Bild erklärte, war unter anderem die sportliche Perspektive an der Weser ausschlaggebend für seine Entscheidung: "Wir befinden uns seit drei Jahren im Umbruch, spielen seit drei Jahren gegen den Abstieg. Das ist nicht das, was ich mir vorstelle. Ich möchte noch mal international spielen. Ich traue dem Trainer zu, dass er einiges bewegen kann, aber es wird kein leichter Weg."

Zusätzlich spielte das Gehalt eine Rolle. Werder bot eine Vertragsverlängerung zu gleichen Bezügen an, doch Hunt wollte mehr. Enttäuscht sei er deshalb aber nicht: "Nein, absolut nicht. Thomas Eichin wird wissen, was er will." Gleichzeitig hatte er Tipps, wer ihn ersetzen könnte: "Es gibt ein paar interessante junge Spieler. Levent Aycicek traue ich Großes zu. Er kann in der Zukunft eine gute Rolle für Werder spielen."

Hunt: "Habe viel hin und her überlegt"

Leicht fiel der Wechsel Hunt dennoch nicht: "Ich habe viel hin und her überlegt. Irgendwann kam der Entschluss, etwas Neues zu probieren." So sei es jetzt auch für alle Beteiligten gut, dass Klarheit herrscht, gleichzeitig habe bereits der Abschiedsschmerz eingesetzt: "Auf dem Weg zum Training geht mir manchmal durch den Kopf, dass diese Fahrten bald vorbei sind."

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Für seine persönliche Zukunft gehe die Tendenz im Moment Richtung Ausland, ein Wechsel innerhalb der Bundesliga ist zurzeit nicht in Sicht. Allerdings hält sich Hunt auch diese Möglichkeit noch offen: "Wer weiß, welche Angebote noch reinkommen." Generell sei es schwer, eine Prognose abzugeben: "Ich setze mir kein Zeitlimit. Es entscheide ja nicht nur ich, auch der zukünftige Klub."

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