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Frankfurt pokert um Joselu

Geht er oder bleibt er? Joselu ist Frankfurts Lebensversicherung, hat aber noch einen gültigen Vertrag in Hoffenheim. Die SGE will den Spanier halten - plant aber zweigleisig.

Frankfurt. Leih-Stümer Joselu hat mit seinen Toren maßgeblichen Anteil daran, dass sich Eintracht Frankfurt seiner Abstiegssorgen entledigt hat. Die Hessen würden den Spanier gerne fest von 1899 Hoffenheim verpflichten, doch die Kraichgauer zieren sich. Die SGE hat offenbar eine Alternative in der Hinterhand.

Fünf Tore in den letzten fünf Spielen sprechen eine deutliche Sprache, machen Joselu aber nicht günstiger für die Eintracht. Trotzdem hoffen die Hessen auf einen Verbleib des 24-Jährigen. "Der Spieler hat uns gesagt, dass wir der erste Ansprechpartner sind", wird Sportdirektor Bruno Hübner von der Sport Bild zitiert.

Der in Stuttgart geborene Angreifer wechselte vor der laufenden Saison auf Leihbasis aus Hoffenheim an den Main und ist mit acht Treffern in der Bundesliga Frankfurts Toptorjäger. "Ich fühle mich hier sehr wohl", so der frühere Profi von Real Madrid. Doch sein Stammverein hält die Trümpfe in der Hand.

Hoffenheim erwartet Joselu-Rückkehr

Im Sommer 2012 eiste die TSG den Stürmer für sechs Millionen Euro aus der spanischen Hauptstadt los. Bei der Gisdol-Elf besitzt der Spanier noch einen Vertrag bis 2016. Manager Alexander Rosen erwartet, dass der zeitweise in die "Trainingsgruppe 2" abgeschobene Joselu "im Sommer bei uns aufschlägt“.

Sollte sich ein fester Kauf für die Hessen zerschlagen, könnte dem Blatt zufolge Simon Zoller ins Visier der Eintracht rücken. Der offenbar auch von Hertha BSC und Werder Bremen umworbene 22 Jahre alte Stürmer vom 1. FC Kaiserslautern gehört mit 13 Toren zu den Toptorschützen der 2. Liga.

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