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Cech: "Keine Angst vor Courtois"

Cech will seinen Stammplatz bei Chelsea nicht kampflos aufgeben und verspricht Courtois ein intensives Duell. Die Geschichte sieht er auf seiner Seite, Kritik spielt er herunter.

London. Im Sommer könnte Thibaut Courtois zum FC Chelsea zurückkehren und Petr Cech den Stammplatz streitig machen. Doch der Tscheche fürchtet eine mögliche Rückkehr des Youngsters nicht und verweist auf die Vergangenheit. Wann er seine Karriere beenden will, weiß der 31-Jährige ebenfalls bereits.

"Wenn Thibaut Courtois am ersten Tag der Saisonvorbereitung hier ist, ist er hier. Wenn nicht, dann nicht. Das ändert gar nichts. Ich werde so oder so besser sein müssen, als jeder Torhüter, der hier ist, um meinen Platz zu behalten. Für mich ändert das nichts", zitiert die Daily Mail Cech: "Wenn er zurückkommt und besser ist als ich, dann gratuliere ich ihm. Aber wer weiß das schon? Ich habe keine Angst."

Courtois ist bis Saisonende an Atletico Madrid ausgeliehen und spielt eine starke Saison, laut Vertrag würde er Stand jetzt im Sommer zurückkehren. Doch der 21-Jährige will angeblich, ehe er seinen 2016 auslaufenden Vertrag bei den Blues verlängert, zugesagt bekommen, dass er mit Cech ein offenes Duell um den Stammplatz führen kann.

Cech über Kritiker: "Bringt mich zum Lachen"

Für den Routinier kein Problem: "Als ich hier ankam, hatte ich Carlo Cudicini hinter mir, den damals besten Torhüter der Premier League. Als Ross Turnbull für Middlesbrough spielte, war er ein großes englisches Talent und hat sich hier verbessert. Hilario war immer bereit zu spielen und man sieht den Unterschied in Fulham, wenn Mark Schwarzer nicht da ist. Und dennoch spiele ich immer noch. Das wird wirklich unterschätzt."

Immerhin könne er mit der neuen Torhüter-Generation mithalten und zeige kein Verständnis für die Kritiker, die seinen Stil als veraltet empfinden: "Das überrascht mich. Das bringt mich wirklich zum Lachen. Die Leute sagen, dass ich ein altmodischer Torhüter bin, der nicht gerne aus dem Tor raus kommt. Wenn man sieht, wie hoch ich während eines Spiels stehe, glaube ich nicht, dass irgendein Torhüter höher steht als ich."

Karriereende auf Top-Niveau

Gleichzeitig schätzt Cech seine Situation realistisch ein: "Ich bin kein Dummkopf, der denkt, dass er seit zehn Jahren hier ist und deshalb noch fünf weitere Jahre hier sein wird. Ich spiele nicht, weil mein Name Petr Cech ist. Ich spiele, weil ich gut bin und der Trainer glaubt, dass es das Team besser macht wenn ich spiele."

In jedem Fall dürfte Courtois ein intensives Duell um den Platz zwischen den Pfosten erwarten, sollte der Belgier im Sommer nach London zurückkehren. "Ich werde sehen, was in zwei Jahren passiert", so Cech, dessen Kontrakt ebenfalls 2016 ausläuft: "In dem Moment, in dem ich mich nicht mehr gut genug fühle, um auf höchstem Level mitzuhalten, werde ich aufhören. Egal, wann das ist. Ich würde gerne noch weitermachen."

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