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Dominguez dementiert Wechselgerüchte

Die Irritationen um einen möglichen Wechsel von Gladbachs Dominguez gehen weiter. Der Spanier deckte das vermeintliche Missverständnis jetzt auf.

Mönchengladbach. Alvaro Dominguez hat offenbar doch nicht vor, Borussia Mönchengladbach zum Saisonende zu verlassen. Der Innenverteidiger war am Dienstag entsprechend in spanischen Medien zitiert worden, jetzt deckte er das vermeintliche Missverständnis auf. Roel Brouwers will sich indes für neue Klubs empfehlen.

Am Dienstag hatte Dominguez in einem Interview unter anderem erklärt, dass ein Wechsel eine tolle Sache wäre und er im Sommer offen für alles sei.

"Ein kleines Missverständnis", stellte der 24-Jährige laut dem Kicker klar: "Ich habe davon gesprochen, dass ich mir in der Zukunft, in ein paar Jahren, vorstellen könnte, neue Dinge auszuprobieren. Deswegen bin ich ja vor zwei Jahren auch nach Deutschland zu diesem schönen Klub gekommen."

"Denke nicht an einen Wechsel"

Noch bis 2017 steht Dominguez bei der Borussia unter Vertrag, ein Wechsel im Sommer sei zurzeit kein Thema: "Im Moment denke ich nicht an einen Wechsel. Ich bin glücklich." Seit fünf Spielen gehört Dominguez wieder zur Stammformation der Gladbacher, erlebte zuvor aber eine durchwachsene Saison, inklusive eines Schulterbruchs und einiger schwacher Auftritte.

Zwischenzeitlich hatte er nach überstandener Verletzung seinen Stammplatz gar an Tony Jantschke verloren. Doch mittlerweile ist der Spanier wieder gesetzt und auch Sportdirektor Max Eberl will von Wechselspekulationen nichts hören: "Wir haben kein Interesse, Alvaro Dominguez abzugeben. Er hat bei uns eine Entwicklung genommen und einen Vertrag."

Brouwers will sich beweisen

Anders sieht die Situation bei Dominguez' Nebenmann aus. Der Vertrag von Roel Brouwers läuft aus und wird wohl nicht verlängert, weshalb der 32-Jährige auf möglichst viele Einsätze im Saisonendspurt hofft, um sich für neue Klubs zu empfehlen: "Es wäre schön, wenn es noch ein paar Spiele würden. Dann könnte ich noch mal zeigen, was ich draufhabe."

Wie der "Kicker" allerdings weiter berichtet, gibt es bereits jetzt gleich mehrere Interessenten, sowohl aus Deutschland, als auch aus Holland. "Wir sind in Gesprächen mit ein paar Vereinen. Aber konkret ist aktuell noch nichts", erklärte Brouwers: "In Deutschland bin ich bekannter als in meiner Heimat. Deshalb ist die Bundesliga ganz sicher eine Option."

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