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Courtois-Entscheidung zwischen Chelsea und Atletico "nächste Woche"

Der 21-jährige Torwart steht kurz vor der Entscheidung, ob er zum FC Chelsea zurückgeht. Der ausgeliehene Belgier ist in seiner dritten Saison in der spanischen Hauptstadt.

Madrid. Torhüter Thibaut Courtois hat bekanntgegeben, dass er im Laufe der kommenden Woche entscheiden will, ob er bei Atletico Madrid bleibt oder zum FC Chelsea zurückkehrt, von dem er zurzeit an die Rojiblancos ausgeliehen ist.

Es ist die dritte Saison des Belgiers in der spanischen Hauptstadt. Gegen den FC Barcelona am Dienstag zeigte der 21-jährige einmal mehr, warum er in Europa so begehrt ist.

Courtois als Cech-Nachfolger

Atletico ist gewillt, den Torwart dauerhaft zu verpflichten. Er könnte eine Rolle in einem möglichen Deal zwischen den Blues und den Rojiblancos um Atletico-Stürmer Diego Costa spielen, den die Londoner im Blick haben. Courtois wird allerdings auch als langfristiger Nachfolger von Petr Cech im Tor der Blues gesehen.

Im Tauziehen um den belgischen Torwart will der 21-Jährige zeitnah eine Entscheidung treffen: "Nächste Woche wird klar sein, wo ich in der nächsten Saison spielen werde", erklärte Courtois Sporza. "Es ist sicher, dass es Atletico oder Chelsea sein wird, kein anderer Klub. Ich kann nicht viel mehr darüber sagen, aber in den nächsten Wochen wird es offizielle Meldungen geben."

Atleticos Rückhalt gegen Barca

Courtois hatte bedeutenden Einfluss auf das 1:1 von Atletico Madrid beim FC Barcelona im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals. Die Madrilenen gehen mit einem kleinen Vorteil ins Rückspiel am 9. April im eigenen Stadion.

Der Belgier sagte nach dem Spiel: "Es war ein wirklich hartes Match. Letzten Samstag hatten wir bereits ein sehr schweres Spiel bei Athletic Bilbao, deswegen war es extrem schwer für uns. Wir mussten viel verteidigen und den Barca-Spielern hinterherrennen, aber wir haben auswärts ein Tor erzielt. Das ist sehr wichtig."

Seine eigene Leistung bewertete der 21-jährige Torhüter ebenfalls: "Ich hatte ein paar wichtige Paraden, darüber bin ich sehr froh. Ich konnte Xavis Schuss zuerst nicht sehen, also musste ich alles geben, um ihn noch zu halten. Ich wusste, dass Messi seinen Freistoß über die Mauer schießen würde, also musste ich ihn haben."

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