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Kevin de Bruyne stand kurz vor einem Wechsel nach Dortmund, Mourinhos Eitelkeit verhinderte den Transfer offenbar. Nun spielt der Youngster beim VfL Wolfsburg.

Wolfsburg. Kevin de Bruyne hat bestätigt, dass nur Chelsea-Coach Jose Mourinho einen Wechsel zu Borussia Dortmund verhindert hat. Dennoch fühle er sich nach seinem Wechsel von den Londonern beim VfL Wolfsburg wohl. Mit den Wölfen hat er in den kommenden Jahren große Ziele.

Wie de Bruyne in der Sport Bild erklärte, war er im Sommer mit dem BVB bereits einig. "Mourinho sagte dann aber Nein", so der Belgier. Gerüchten zufolge war Mourinho sauer, weil Dortmund Stürmer Robert Lewandowski nicht an die Blues abgeben wollte. "Das hat mir auch mein Berater erzählt. Aber so ist Profi-Fußball. Wo viel Geld umgesetzt wird, dort wird auch viel Politik gemacht", erklärte der 22-Jährige nüchtern.

Im Winter durfte er London schließlich verlassen und ging für 20 Millionen Euro nach Wolfsburg. Für de Bruyne, bei Chelsea nur Ersatzspieler, der richtige Schritt: "Seitdem Klaus Allofs hier ist, ist der VfL auf einem richtig guten Weg. Das hat mich überzeugt. Der VfL wollte mich von Anfang an und war immer daran interessiert, in den Transferverhandlungen mit dem FC Chelsea eine gute Lösung zu finden."

Warmer Geldregen für de Bruyne

Für den Offensivmann selbst hat sich der Wechsel finanziell jetzt schon gelohnt. Der Belgier bestätigte, dass der Sportartikelhersteller Nike den Nationalspieler mit einem neuen Ausrüstervertrag bis 2018 ausgestattet hat.

Auf seinen ersten Treffer wartet der Youngster aber noch: Sieben Pflichtspiele absolvierte de Bruyne seit seinem Wechsel für Wolfsburg, dabei gelangen ihm allerdings immerhin drei Torvorlagen.

In jedem Fall habe er mit den Wölfen noch viel vor und will als erstes den BVB aus dem Pokal kegeln: "Natürlich ist es das Ziel von mir, Titel zu gewinnen. Wir sind im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Dortmund. Dort wollen wir gewinnen."

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