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Torsten Lieberknecht bleibt Eintracht Braunschweig treu. Der Aufstiegsheld hat seinen Vertrag bei dem Traditionsklub bis 2017 verlängert.

Braunschweig. Der Held bleibt: Torsten Lieberknecht hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga ein klares Zeichen gesetzt und seinen Vertrag beim Schlusslicht Eintracht Braunschweig vorzeitig bis 2017 verlängert. "Ich identifiziere mich zu 1000 Prozent mit dieser unglaublichen Stadt und dem Verein", sagte Lieberknecht, der die "Löwen" nach 28 Jahren Abstinenz im vergangenen Sommer zurück in die Bundesliga geführt hatte und schon jetzt bei den Fans Legenden-Status besitzt.

Sein bisheriger Kontrakt lief bis 2015. "Ich freue mich über diesen großen Vertrauensbeweis", sagte der 40-Jährige vor dem ersten von zwölf Endspielen im Kampf um den Klassenerhalt gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag.

Damit bleibt dem Traditionsklub der Erfolgsgarant und Sympathieträger langfristig erhalten. Der Aufstiegsheld hatte die Eintracht im Sommer 2008 von Benno Möhlmann übernommen und vor dem Absturz in den Amateurfußball bewahrt. In der Folge führte Lieberknecht Braunschweig von der dritten Liga bis in die Bundesliga. "Wir wollen den Verein in den nächsten Jahren im Profigeschäft etablieren", sagte er.

Werder war interessiert

Durch den unerwarteten Aufstieg im Sommer waren auch andere Klubs auf Lieberknecht aufmerksam geworden. Unter anderem baggerte Werder Bremen heftig an dem Pfälzer und wollte Lieberknecht als Nachfolger von Thomas Schaaf an die Weser locken. Der Ex-Profi schwor der Eintracht zuletzt auch für den Fall eines Abstieges die Treue. "Der Nichtabstieg wäre eine noch größere Überraschung als der Aufstieg, und ich will mich damit noch gar nicht beschäftigen. Aber ja: Ich würde zu 100 Prozent mit der Eintracht in die Zweite Liga gehen", hatte Lieberknecht dem SID gesagt. Doch erst einmal will er mit seinem Team noch "das Unmögliche möglich machen".

Sportchef Marc Arnold würdigte Lieberknechts Verdienste als Baumeister des Erfolges und Sympathieträger des Klubs. "Torsten hat hier in den letzten Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet. Er steht für die Werte, die die Eintracht ausmachen", sagte Arnold, dem mit der Vertragsverlängerung ein echter Coup gelungen ist.

Rituale helfen dem Trainer

Und so wird Lieberknecht bis 2017 sein liebgewonnenes Ritual weiter durchziehen. Wenn der Familienvater ins Stadion fährt, dreht er seine Stereo-Anlage immer voll auf. Dann läuft stets "Against the Wind" von Bob Seger und der Silver Bullet Band, so macht das Aufstiegsheld Lieberknecht seit Jahren. Und mindestens weiter bis Sommer 2017.

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