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Der Weltverband hat die Transfers der Saison 2013/2014 untersucht. Die Bundesliga ist im Vergleich der fünf europäischen Top-Ligen abgeschlagen Letzter.

Zürich. Rund 1,61 Milliarden Euro haben die fünf großen europäischen Fußball-Ligen Deutschland, England, Spanien, Italien und Frankreich vom 1. Juni 2013 bis 31. Januar 2014 in neue Spieler investiert. Dies ergab eine Analyse des Weltverbandes FIFA.

Die Bundesliga kam laut "International Transfer Matching System" (ITMS) mit Ein- und Verkäufen in Höhe von rund 184 Millionen Euro auf sieben Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes von umgerechnet 2,49 Milliarden Euro. Rund 19 Millionen wurden laut FIFA in Deutschland mehr ausgegeben als in der Periode zuvor. Dennoch bleibt die Bundesliga damit Schlusslicht bei den "Big 5".

Frankreich die Überraschung

Spitzenreiter mit großem Abstand ist nach wie vor die englische Premier League, die 647,6 Millionen (26 Prozent) umgesetzt hat. Dahinter folgt überraschend Frankreich (292/12) vor Spanien (265,6/11) und Italien (246,6/10).

Innerhalb der fünf großen europäischen Ligen sind in den zugrunde gelegten acht Monaten 3465 Profis transferiert worden. Im Schnitt zahlten die Klubs etwa 465.000 Euro pro Spieler. Weltweit haben in diesem Zeitraum 10.060 Fußballer einen neuen Verein gefunden, 34 Prozent davon in den europäischen Topligen. Diese sorgten aber gleichzeitig für 66 Prozent des Gesamtumsatzes.

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