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Trotz seiner 35 Jahre macht sich 'Pizza' keine Gedanken über ein Karriereende. Solange er sich fit fühle, will er weiterspielen. Bei welchem Verein steht aber noch nicht fest.

München. An ein Karriereende denkt Claudio Pizarro noch lange nicht. Spätestens nach der Saison will er sich Gedanken über seine Zukunft machen. Ein Verbleib beim FC Bayern München ist ebenso eine Option wie ein Wechsel zu einem anderen Verein.

"Es gibt immer Anfragen", gestand der Peruaner im Kicker-Interview: "Ich lasse meine Möglichkeiten offen und schließe nichts aus." Der 35-Jährige macht sich jedoch keine Sorgen über seine Zukunft: "Sollte Bayern Nein sagen, kommt etwas anderes. Ich werde sicher weiterspielen." Aber momentan denke er nur daran, "mit Bayern nochmals alle Titel zu holen".

Der Stürmer möchte auf die Zeichen seines Körpers hören. "Im Kopf werde ich immer Fußball spielen wollen. Wie lange der Körper mitmacht, weiß ich nicht", so Pizarro. Derzeit melde sich sein Körper "noch nicht", daher hoffe der Angreifer, dass er "ein paar Jahre noch habe". Insgesamt genieße er es einfach, Fußball zu spielen.

"Kein Spieler will draußen sitzen"

Obwohl im Sommer Robert Lewandowski zu den Bayern wechselt, hängt sein Verbleib  in erster Linie nicht von anderen Personalien ab. "Zurzeit sind es nur zwei oder im nächsten Jahr drei", so 'Pizza': "Das sind nicht so viele." Früher war der Konkurrenzkampf im Sturm beim Rekordmeister noch viel stärker: "Als ich 2001 zum ersten Mal hierher kam, waren fünf Stürmer da: Elber, Santa Cruz, Jancker, Zickler – und ich."

Dennoch kann er verstehen, dass Teamkollege Mario Mandzukic derzeit verärgert ist: "Kein Spieler will draußen sitzen." Aber der Kroate müsse verstehen, dass "es bei Bayern viel Konkurrenz gibt". Seine eigene Rolle als Joker sieht Pizarro als "schwierig", denn es sei nicht leicht, "wenn man auf der Bank sitzt und zehn, zwanzig Minuten" spiele.

Treffsicherste Ausländer der Bundesliga

Mit 168 Toren ist der peruanische Nationalspieler der treffsicherste Ausländer der Bundesliga-Geschichte. Selbst den früheren Bayer Giovane Elber hat er hinter sich gelassen. Der 35-Jährige dazu: "Ich freue mich sehr über diesen Rekord und möchte ihn noch ausbauen."

Auch in der ewigen Torschützenliste der Bundesliga könnte sich der Stürmer noch nach oben hin verbessern. Dieter Müller und Klaus Allofs belegen mit 177 Treffern den siebten Platz. Pizarro selbstbewusst: "Siebter kann ich auf jeden Fall noch werden, vielleicht geht noch mehr." Aber Gerd Müller mit seinen 365 Toren werde er nicht mehr einholen.

In dieser Spielzeit erzielte er in insgesamt zwölf Einsätzen drei Tore. Mit dem Rekordmeister gewann Pizarro jeweils vier Mal die Meisterschaften und den DFB-Pokal, jeweils einmal die Champions League, den Weltpokal (2001) und den Nachfolgewettbewerbe die Fifa-Klub-Weltmeisterschaft. Im Sommer läuft sein Vertrag aus.

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