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Offiziell: Kevin de Bruyne wechselt vom FC Chelsea zum VfL Wolfsburg

Das Tauziehen hat ein Ende: Wolfsburg schlägt auf dem Transfermarkt zu und holt seinen Wunschspieler. De Bruyne kommt aus London zurück in die Bundesliga.

Wolfsburg. Spektakuläre Neuverpflichtung für den VfL Wolfsburg: Nach wochenlangen Verhandlungen holen die Niedersachsen Kevin de Bruyne vom FC Chelsea. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2019 und kostet rund 20 Millionen Euro Ablöse.

Seit Wochen hatte Klaus Allofs um ihn geworben, nun konnte er endlich Vollzug melden: "Er hat uns immer signalisiert, dass wir sein Wunschverein sind. Kevin ist von der sportlichen Perspektive überzeugt und er hat das Potenzial dazu, bei uns eine tragende Rolle zu übernehmen."

Den Eindruck des Managers unterstreicht auch de Bruyne: "Klaus Allofs und Dieter Hecking bauen beim VfL eine sehr gute Mannschaft mit großem Entwicklungspotenzial auf", betonte ein zufriedener 22-Jähriger. "Ich will meinen Teil beitragen, dass wir weiterhin erfolgreich sind und ins internationale Geschäft zurückkehren können."

Leverkusen stieg aus dem Poker aus

De Bruyne war im Januar 2012 für acht Millionen Euro vom KRC Genk nach London gewechselt, blieb jedoch noch ein halbes Jahr bei seinem Heimatklub. Anschließend lieh Werder Bremen den beidfüßigen belgischen Nationalspieler (19 Länderspiele, vier Treffer) für eine Saison aus.

Er schlug an der Weser voll ein und führte die Bremer 2012/13 zum Klassenerhalt in der Bundesliga. In 44 Pflichtspielen erzielte er 14 Treffer und assistierte gleich 16 Mal. Eine klare Duftmarke!

Trotz der positiven Entwicklung in Deutschland kam er zurück bei den Blues unter Jose Mourinho nicht wie gewünscht zum Zuge. Der 22-Jährige absolvierte in dieser Hinserie nur drei Einsätze in der Premier League. Er hatte stets betont, mit Blick auf die WM im Sommer unbedingt Spielpraxis sammeln zu wollen.

"Spieler mit herausragenden Fähigkeiten"

In Wolfsburg sollte er seine Einsatzminuten jedenfalls erhalten. Die sportliche Führung hegt nämlich keine Zweifel an de Bruynes Qualitäten. Nicht zuletzt deshalb durfte Ja-Cheol Koo zum 1. FSV Mainz 05 wechseln. "Kevin ist ein Spieler mit herausragenden Fähigkeiten. Ich bin sehr froh, dass er sich für den VfL Wolfsburg entschieden hat", jubelte Dieter Hecking.

Neben den Wölfen, die derzeit auf Platz fünf rangieren, hatte vor allem Bayer Leverkusen um den Jungstar geworben, war allerdings zu Beginn des Jahres aus dem Poker ausgestiegen. Vergangenen Sommer stand der laufstarke Mittelfeldakteur zudem auf dem Wunschzettel von Borussia Dortmund.

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