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Der Frankfurter Manager prophezeit seinem zum FC Bayern abwandernden Schützling eine schwere Zeit. Dass die Münchner die Besten der Bundesliga kaufen, ist für ihn aber normal.

Frankfurt. Eintracht Frankfurts Manager Bruno Hübner hat mit seinem Wolfsburger Amtskollegen Klaus Allofs und seinem Hamburger Pendant Oliver Kreuzer über die Lage der Bundesliga diskutiert. Der 52-Jährige prophezeite seinem zum FC Bayern abwandernden Schützling Sebastian Rode eine schwere Zeit. Dass die Münchner die Besten der Bundesliga kaufen, ist für das Trio aber normal.

"Im Moment ist dieser Wechsel für mich nicht nachvollziehbar", sagte Hübner im Interview mit dem Kicker über den ablösefreien Wechsel des Frankfurter Mittelfeldspielers Rode zur neuen Saison an die Säbener Straße.

Allein ein Blick auf das Münchener 4-1-4-1-System und die große Konkurrenz im defensiven Mittelfeld genüge, um zu sehen, "dass der Schritt für Sebastians persönliche Entwicklung vielleicht nicht der beste ist." Zugleich räumte er aber ein: "Die Chance FC Bayern kommt vielleicht nur einmal, und aus München weg gibt es immer noch gute Wege."

"Naiv, sich darüber zu beklagen"

Hübner, Allofs und Kreuzer waren sich allerdings einig darin, dass der FC Bayern mit seiner Philosophie, die besten Spieler der Bundesliga zu holen, nur den Gesetzen des Marktes folgt. So erklärte Hübner, es sei aus seiner Sicht "logisch", dass sie zuletzt mit Mario Götze und Robert Lewandowski in Dortmund fündig geworden seien.

Allofs, der in Bremen einst Miroslav Klose, Valerien Ismael und Claudio Pizarro nach München ziehen lassen musste, schlug eine ähnliche Tonart an: "Es wäre naiv, sich darüber zu beklagen." Der 57-Jährige nannte sogar einen positiven Aspekt: "Wenn sich Bayern in der Liga bedient und nach Möglichkeit Ablösen zahlt, bleibt das Geld hier und der Kreislauf in Schwung."

Auch Kreuzer stimmte zu: "Grundsätzlich ist es mir lieber, wenn deutsche Top-Talente nach München wechseln und nicht von einem Scheich zu Paris St.-Germain geholt werden."

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