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Anders als beim Hamburger SV setzt man bei Hannover auf die Qualitäten von Artjoms Rudnevs. Für den Letten Grund genug, sich über seinen Ex-Verein zu beschweren.

Hannover. Mit zwölf Toren war Artjoms Rudnevs in der vergangenen Saison noch einer der besten Spieler des Hamburger SV. Weil er in der Hinrunde kaum mehr zum Einsatz kam, wechselte er nun auf Leihbasis zu Hannover 96. Kaum bei den Niedersachsen agenkommen, tritt Rudnevs schon gegen seinen Stammverein nach.

"Ich habe letzte Saison viele Tore geschossen, habe trotzdem die letzten Monate nur noch auf der Bank gesessen. Ich hatte keine Chance. Der Trainer hat das so entschieden, das war hart“, schildert Artjoms Rudnevs eine für ihn verlorene Hinrunde gegenüber der Bild.

Das Gastspiel bei Hannover 96 für die Leihgebühr von 500.000 Euro hat für den Letten daher einen einfachen Grund: "Es war keine Entscheidung von mir, den HSV zu verlassen. Es ist eine Entscheidung, wieder zu spielen.“

Rudnevs hofft, bei den Niedersachsen wieder an erfolgreichere Zeiten anknüpfen zu können. Eine rosige Zukunft sieht er für den Hamburger SV indes nicht kommen: "Ich hoffe nicht, dass der HSV Probleme bekommt. Aber um ehrlich zu sein, ich glaube es.“ Dafür will der 25-Jährige nicht zuletzt selbst sorgen: "Ich kann den Tag kaum erwarten, wenn wir gegen den HSV spielen. Das habe ich auch den Jungs gesagt, als ich abgefahren bin.“

EURE MEINUNG: Ist Rudnevs die erhoffte Vertärkung für Hannover 96?

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