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Sam und sein Arbeitgeber kamen bei Verhandlungen über verbesserte Bezüge auf keinen grünen Zweig. Bayer konnte dabei "eine Grenze nicht überschreiten".

Leverkusen. Seit 4. Januar weilt Sidney Sam mit Bayer Leverkusen im Trainingslager an der portugiesischen Algarve-Küste, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Im Sommer wird er die Werkself trotz Vertrags bis 2015 allem Anschein nach verlassen: Der Klub gelangte bei Verhandlungen über eine Verlängerung an die Schmerzgrenze.

"Wir haben ein Angebot unterbreitet, das unter seinen Vorstellungen lag", erklärte Bayers Kadermanager Michael Reschke dem Express. Noch bessere Konditionen könne man dem 25-Jährigen jedoch nicht bieten: "Wir haben ihm klar gesagt, dass wir eine Grenze nicht überschreiten können und wollen."

Der Marktwert des Linksfußes liegt transfermarkt.de zufolge bei zehn Millionen Euro. Allerdings ist in seinem Kontrakt eine Ausstiegsklausel für die festgeschriebene Ablösesumme von 2,45 Millionen Euro notiert.

Schere geht zu weit auseinander

Der FC Schalke 04 gilt als Favorit auf die Verpflichtung nach Saisonende. Einen Verbleib in Leverkusen unter den offerierten Bedingungen schließt Berater Dirk Hebel jedenfalls aus: "Es waren sehr faire Gespräche, die unterschiedlichen Vorstellungen sind aber einfach zu groß." 

Reschke findet sich mit dem bevorstehenden Wechsel des Tempodribblers ab, dem in der Hinrunde sieben Tore und fünf Assists in 13 Bundesligaspielen gelangen: "Wenn er bei einem anderen Klub mehr verdienen kann, akzeptieren wir das." Sam habe sich diese Entwicklung "durch gute Leistungen auch verdient."

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