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Rudi Völler: Können Kevin de Bruyne nicht kaufen

Leverkusen ist weiterhin an einer Verpflichtung des Chelsea-Spielers interessiert, allerdings nur auf Leihbasis. Wolfsburg kann laut de Bruynes Berater den Transfer stemmen.

London. Bleibt Kevin de Bruyne beim FC Chelsea oder wechselt er noch im Winter zu Bayer Leverkusen, dem VfL Wolfsburg oder Borussia Mönchengladbach? Rudi Völler schließt einen Kauf des Belgiers aus, de Bruynes Berater hält einen Transfer zu den Wölfen für möglich.

De Bruynes Vertrag bei Chelsea läuft bis 2017, Blues-Coach Jose Mourinho will den Mittelfeldspieler halten. Doch der 22-Jährige kommt beim Klub aus London kaum zum Zug (nur drei Einsätze in der laufenden Premier-League-Saison) und würde gerne wechseln.

Interesse gibt es genug - beispielsweise aus Leverkusen. "Chelsea kennt unser Interesse und muss jetzt entscheiden", erklärte Bayer-Sportdirektor Völler dem Express, ergänzte allerdings: "Wir können den Spieler nur ausleihen, nicht kaufen. Derzeit sehe ich die Wahrscheinlichkeit eher als gering an, dass Kevin zu uns kommt. Aber: Wir haben seit längerem einen guten Draht zu Chelsea und bleiben da dran."

Wolfsburg hat "nötige Finanzkraft"

Auch Wolfsburg würde de Bruyne, der offenbar - je nach Medienbericht - zwischen 15 und 30 Millionen Euro kosten soll, gerne verpflichten. Im Gegensatz zu Leverkusen wären die Wölfe zu einem Kauf fähig. Das glaubt zumindest der Berater des früheren Bremers.

"Wolfsburg ist in der Lage, den Transfer zu stemmen. Sie haben die nötige Finanzkraft und einen überzeugenden sportlichen Plan", wurde Patrick de Koster von der belgischen Zeitung La Derniere Heure zitiert.

Gladbach hält sich bedeckt

Und de Koster meinte weiter: "Kevin will vor allem eines: regelmäßig spielen." Deshalb scheint auch ein Wechsel nach Gladbach nicht völlig ausgeschlossen, auch wenn sich Sportdirektor Max Eberl bedeckt hält.

"Es ist legitim, dass wir mit vielen Namen in Verbindung gebracht werden. Kevin de Bruyne ist ein Weltklassespieler, der bei Chelsea momentan kaum zum Einsatz kommt, für die WM-Teilnahme Spielpraxis braucht. Mehr gibt es dazu aktuell nicht zu sagen", erklärte Eberl gegenüber bundesliga.de.

Neben Wolfsburg, Leverkusen und Gladbach werden auch Schalke und Atletico Madrid als mögliche neue Arbeitgeber de Bruynes gehandelt. 

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