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Was die Spatzen seit Monaten von den Dächern pfeifen, ist nun offiziell: Robert Lewandowski wird ab kommender Saison das FCB-Trikot tragen.

München. Nach Monaten ist der Hammer perfekt: Robert Lewandowski wechselt von Borussia Dortmund zum FC Bayern München. Im Sommer wird der Transfer vollzogen. Das bestätigte der deutsche Rekordmeister in einer offiziellen Presseaussendung. Da sein Vertrag beim BVB ausläuft, kostet der polnische Nationalspieler keine Ablöse.

Lewandowski unterschrieb bis 2019 in der bayrischen Landeshauptstadt. Zuvor unterzog er sich bereits dem Medizincheck bei Bayern-Doktor Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Das mediale Aufkommen war immens.

Schon vor dieser Spielzeit hatte der torgefährliche Stürmer auf einen Wechsel zum Rekordmeister gedrängt. Allerdings schoben die Borussen diesem Wunsch einen Riegel vor, wollten sie doch nach Mario Götze keinen weiteren Leistungsträger an den FCB verlieren. Nun geht der Wechsel also mit einem Jahr Verspätung über die Bühne.

Rummenigge: "Wird uns nochmals einen Schub geben"

"Wir sind sehr zufrieden, dass uns der Transfer gelungen ist", erklärte Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. "Robert Lewandowski ist einer der weltweit besten Stürmer. Er wird den Kader verstärken und uns nochmals einen Schub geben."

Lewandowski war im Sommer 2010 für eine Ablöse von 4,75 Millionen Euro von Lech Posen nach Dortmund gewechselt. Dort war er zunächst hinter Lucas Barrios nur zweite Wahl. In der Spielzeit 2011/12 gelang ihm schließlich der Durchbruch.

Seitdem gilt er als einer der besten Goalgetter Europas, traf in 115 Spielen 65 Mal. Auch andere Topklubs wie Real Madrid, der FC Arsenal und Manchester United sollen Interesse am 25-Jährigen bekundet haben.

Dortmund sucht "mit Hochdruck" eine Alternative

Lewy gewann mit Borussia Dortmund zwei Meisterschaften und den DFB-Pokal. In dieser Saison bringt er es für die Schwarz-Gelben bis dato auf elf Tore und sechs Assists.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke war vom Transfer nicht überrascht: "Das ist ein ganz normaler Vorgang", sagte der 54-Jährige der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Seit Wochen sei "klar gewesen", dass es so kommen würde: "Natürlich verlieren wir ungern so einen Spieler, aber Borussia Dortmund wird weiter Fußball spielen."

Der Vizemeister hat die Suche nach einem Ersatz für den Torjäger bereits vor längerer Zeit aufgenommen. "Unser Sportdirektor Michael Zorc arbeitet mit Hochdruck daran, eine Alternative zu finden", sagte Watzke.

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