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Winterpause auch in der Ligue Un! Es darf wieder auf dem Transfermarkt zugeschlagen werden. Goal beleuchtet die Pläne der Spitzenteams.

SPECIAL REPORT
Von Robin Bairner

Hohe Ausgaben liegen in der Ligue Un mittlerweile im Trend, vor allem bei Paris Saint-Germain und dem AS Monaco, zwei der finanzstärksten Klubs der letzten Jahre.

Im Januar kommt es aber auf die nötige Cleverness an! Paris und Monaco werden ihre Kader in der Breite stärken wollen, um die beiden Spitzenplätze in der Liga abzusichern - Lille ist der große Konkurrent auf Platz drei. Olympique Lyon und Olympique Marseille kämpfen indes um Anerkennung.

In diesem Sinne erklärt Goal, worauf es in Frankreich in dieser Winterpause ankommt und welche Transfers die Fans erwarten dürfen!

PARIS SAINT-GERMAIN


Im Sommer wurden weniger Einkäufe getätigt als noch in den Jahren davor. Paris hat stattdessen hohe Summen in wenige Spieler investiert: Edinson Cavani, Lucas Digne und Marquinhos wurden verpflichtet.

Im Januar könnte mit Juan Mata vom FC Chelsea ein weiterer Hochkaräter hinzukommen. Die Verpflichtung des Spaniers ist im Sommer an letzten Details gescheitert, die Blues hatte das Angebot abgelehnt. Die Chancen scheinen nun größer zu sein als noch vor sechs Monaten, denn Mata kommt unter Jose Mourinho nur selten zum Einsatz und will zur WM nach Brasilien. Noch gab es aber keinen Durchbruch bei den Verhandlungen.

Auch Newcastles Yohan Cabaye bleibt auf der Liste von PSG-Trainer Laurent Blanc. Er würde den Kader in der Breite zur Rotation ergänzen und wäre sogar in der Champions League spielberechtigt - doch der 27-Jährige will zur WM 2014 und könnte sich deshalb im Hinblick auf genügend Spielzeit zu einem Verbleib entschließen.

Jeremy Menez sieht unter Blanc das Spielfeld nur vom Seitenrand - Juventus ist derzeit in der Pole Position, während auch Javier Pastore in die Serie A zurückkehren könnte. Lucas Moura sollte nach Brasilien ausgeliehen werden, doch seine zuletzt starken Auftritte lassen einen Verbleib vermuten.

MONACO


Kein Klub hatte im Sommer größere Transferausgaben als Monaco! Radamel Falcao, Joao Moutinho und James Rodriguez wurden für teures Geld geholt. Mit Transfers in ähnlichen Preisregionen dürfen die Fans im Januar nicht rechnen, aber es wird sicherlich investiert, um den Champions-League-Platz zu sichern.

Auf Lacina Traore von Anzhi Makhachkala liegt derzeit der Fokus. Die Gespräche sind bereits im fortgeschrittenen Stadium, doch auch Borussia Dortmund und Juventus sollen am ivorischen Nationalspieler interessiert sein.

Angel Di Maria wurde bereits im Sommer mit einem Transfer nach Frankreich in Verbindung gebracht. Die Chancen sind mit den starken Auftritten des Argentiniers allerdings geschrumpft - auf ihn wird Trainer Claudio Ranieri wohl verzichten müssen.

In der Defensive konnten die Neuzugänge Nicolas Isimat und Borja Lopes nicht überzeugen. Sie sollen ausgeliehen werden, damit Nicolas Otamendi vom FC Porto geholt werden kann - bei Monaco wäre er einer von zahlreichen Akteuren des Beraters Jorge Mendes. Monaco ist außerdem auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger und einem Keeper - es könnte Barcelonas Victor Valdes werden, doch der Spanier hält sich zu seiner Zukunft bislang bedeckt.

Ein Verkauf von Falcao steht derzeit nicht zur Debatte, auch weil Berater Mendes Interesse an einem Verbleib seines Schützlings hat. Der kolumbianische Angreifer ist das Vorzeigeschild der Monaco-Revolution und soll nicht bereits nach sechs Monaten wieder verkauft werden.

Dennoch werden einige Akteure Monaco verlassen müssen - mit 31 Akteuren ist der Kader der Monegassen deutlich zu groß.

DIE ANDEREN KLUBS


Olympique Marseille hat im Sommer bereits keine Ausgaben gescheut und wird sich im Januar wohl nicht weiter verstärken. Paul-Georges Ntep ist dennoch Objekt der Begierde - mit einer Ablöse von sieben Millionen Euro und der Konkurrenz aus Lille und Lyon wird es für Marseille allerdings schwer. Auch Rechtsverteidiger Sebastien Corchia ist eine Option, Rod Fanni würde den Klub dann verlassen.

Lyon wird indes versuchen, Bafetimbi Gomis und Yoann Gourcuff zu halten. Ihre Verträge laufen im Sommer aus. Bastia und Montpellier werden sich mit Djibril Cisse von Krasnodar und Mbaye Niang auf Leihbasis vom AC Mailand verstärken.

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