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Im Interview mit der SZ Sprach der Niederländer über verbleibende Jahre in München - und wieso aus seinem Treffer aus dem CL-Finale gegen Dortmund kein harter Schuss wurde.

München. Der zurzeit verletzte Superstar Arjen Robben hat erneut sein Interesse an einer Verlängerung seines 2015 auslaufenden Vertrages beim FC Bayern München bekräftigt. "Der Verein weiß, was er an mir hat, ich weiß, was ich am Verein habe", sagte der 29-jährige Niederländer im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung: "Ich habe das Gefühl, dass ich mindestens noch drei Jahre Topfußball vor mir habe - gerne hier."

Verhandlungen mit dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge habe es zwar noch keine gegeben, dieser habe ihn aber unmittelbar nach der im DFB-Pokal-Achtelfinale Anfang Dezember in Augsburg erlittenen Knieverletzung angerufen: "Und da hat er gesagt, dass wir demnächst konkret über die Zukunft reden werden. Er hat sich, glaube ich, auch öffentlich schon positiv geäußert, und ich selber bin da auch ganz zuversichtlich", sagte Robben der SZ.

"Noch viele Jahre..."?

Ähnlich hatte sich der Oranje-Star kürzlich in einem Interview mit dem Fachmagazin kicker geäußert. "Im Moment passt alles, aber ich habe schon immer gesagt, dass ich mich in München wohlfühle und beim FC Bayern einfach glücklich bin. Ich bin stolz, Teil dieser Mannschaft zu sein. Bayern ist einer der besten Vereine der Welt. Meine Familie fühlt sich wohl, alles ist gut. Natürlich weiß man nie, was im Fußball passiert, aber ich kann mir gut vorstellen, hier noch viele Jahre zu spielen", sagte Robben seinerzeit.

Im Gespräch mit der SZ blickte der Niederländer außerdem auf das Jahr 2013 und vor allem auf das Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund zurück, in dem er das Siegtor zum 2:1 erzielte. Nach wie vor erinnert sich Robben ganz genau an diesen Treffer: "Mein erster Gedanke war: Ich muss an Weidenfeller vorbei, links. Ich habe angesetzt, aber er macht die Bewegung mit, und dann musste ich im Bruchteil einer Sekunde den Plan ändern."

Deshalb sei es auch kein harter Schuss mehr geworden, aber: "Am Ende war es so sogar noch schöner: dass der Ball ganz langsam über die Linie gerollt ist. Das vergesse ich nie. So ein Tor bleibt für immer."

Robben wird mit Groningen Meister

Gerne würde Robben auch 2014 ein so entscheidendes Tor erzielen, am liebsten im WM-Finale in Brasilien. In einer Kinderbuchreihe in seiner niederländischen Heimat wird dieses Szenario übrigens schon detailliert beschrieben. Das Buch mit dem Titel "Arjen Robben und der magische Schuss in Rio" kommt im Frühjahr auf den Markt. Es ist der zweite Teil dieser Reihe, der erste trug den Titel "Arjen Robben und das Finale der Champions League".

Band drei der fiktiven Trilogie handelt von Robbens Heimkehr zu seinem alten Verein Groningen, der dann noch einmal Meister wird. Diese Vorstellung findet Robben selbst allerdings sehr abwegig: "In Wirklichkeit wird Groningen nämlich nie Meister, die landen immer so zwischen Platz sechs und zwölf."

EURE MEINUNG: Sollte Robben seine Karriere in München beenden?

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