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Zum Ende seiner Laufbahn könnte sich der Franzose ein Engagement in den USA oder den Emiraten gut vorstellen. Auf Top-Niveau gibt es für ihn allerdings nur den FC Bayern.

München. Die fünf Titel mit dem FC Bayern München haben das Jahr 2013 für Franck Ribery bereits zu einem außergwöhnlichen gemacht. Im Januar könnte ihm mit dem Gewinn des Ballon d'Or sogar noch ein persönliches Highlight als Zubrot winken.

Der Franzose denkt aber bereits weiter in die Zukunft: "Es würde mich schon reizen, nochmal in ein Land wie die USA oder auch in die Emirate zu gehen", erklärte Ribery im kicker. 

Ein solches Engagement würde allerdings erst für die wirklich letzten Züge der Laufbahn in Frage kommen. "Das würde ich schon nicht mehr zu meiner eigentlichen Karriere zählen. Das wäre nicht mehr damit zu vergleichen, was ich hier in München erlebe", präzisierte der 30-Jährige.

In Europa nur für Bayern

An der Säbener Straße will Ribery "so lange es geht" weiter auf höchstem internationalen Niveau spielen. "In Europa gibt es für mich keinen anderen Klub mehr", schloss er einen Wechsel zu einer anderen Top-Adresse aus.

Die Münchener haben im abgelaufenen Jahr "eine andere Dimension erreicht", weiß der französische Nationalspieler. Gleichzeitig betont er jedoch, dass dies ohne die Rahmenbedingungen beim Rekordmeister nicht möglich gewesen wäre: "Dass wir diesen Erfolg haben, hat der Verein verdient, denn er ist etwas ganz Besonderes."

Nachwuchs-Arbeit möglich

Sobald die Profi-Stiefel am Nagel hängen will Ribery dem runden Leder weiter erhalten bleiben. Zum Beispiel in der Nachwuchs-Arbeit: "Ich könnte mir gut vorstellen, als Trainer mit Jugendlichen zu arbeiten, die um die 15 sind."

Aus den Erfahrungen des eigenen Werdegangs könnte er seinen Schützlingen einiges mitgeben. Von einem Brennpunkt-Viertel der Heimatstadt Boulogne aus kam Ribery im Alter von zwölf Jahren auf das Internat des OSC Lille. "Ich war sehr auf mich alleine gestellt, musste mich durchbeißen, durfte mich nicht unterkriegen lassen."

"Was soll ich noch machen?"

Bei der Wahl zum Weltfußballer rechnet sich Ribery nach wie vor gute Chancen aus: "Ich weiß, was ich gespielt und gewonnen habe. Man muss sich nur die Statistik anschauen. Es geht einfach nicht mehr.
Was soll ich noch machen? Wenn du das ganze Jahr siehst, dann hätte ich den Titel zum Weltfußballer
vielleicht doch verdient."
  
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