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Mit der Winterpause beginnt bei Schalke die Aufarbeitung der Hinrunde. Erst dann möchte Heldt über Konsequenzen in der Trainerfrage und für die Transferpolitik entscheiden.

Gelsenkirchen. Beim FC Schalke 04 will derzeit einfach keine weihnachtliche Harmonie einkehren. Zu viele Baustellen stören die Festtagsstimmung. Sportvorstand Horst Heldt ist darum bemüht, nach den Gerüchten um einen Abschied von Jens Keller für Ruhe zu sorgen.

"Wir ziehen erst am Sonntag nach dem Nürnberg-Spiel Bilanz. Jeder einzelne Spieler wird auf den Prüfstand gestellt, auch das Trainerteam", erklärt der 44-Jährige gegenüber der Bild. Überdies sollen weitere Schritte geklärt werden.

Wegen der Vielzahl an verletzungsbedingten Ausfällen denkt man etwa über die Verbesserung präventiver Maßnahmen nach. Auch ein Sportpsychologe könnte mit ins Boot geholt werden, nachdem Keller zuletzt ein Kopfproblem bei seinen Schützlingen ortete.

In Bezug auf den Coach meint Heldt: "Ich habe ihn nie zur Diskussion gestellt. Ich kann versichern, dass Jens ein starker Trainer ist." Dennoch wolle er keine "falschen Treueschwüre abgeben": "Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Wir haben uns angreifbar gemacht, indem wir nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt haben."

Bisher keine Anfrage für Draxler

Zuletzt berichteten mehrere Medien über eine Einigung mit Ex-Bremer Thomas Schaaf, davon möchte Heldt nichts wissen: "Das ist überhaupt nicht mein Thema. Wichtig ist alleine die gründliche Aufarbeitung nach der Hinrunde."

Trotz der aktuellen Tabellensituation - Königsblau rangiert nur auf Rang sechs, der Anschluss zum Trio um den FC Bayern, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund ging längst verloren - bleibt Heldt zuversichtlich: "Wir rücken von unseren Saisonzielen nicht ab!"

Auf Schalke soll auch darüber beraten werden, ob man im Winter auf dem Transfermarkt tätig wird. "Ob wir nachlegen, entscheidet sich bei der Analyse am Sonntag." Den Vorwurf, dass die Sommer-Neuzugänge nicht eingeschlagen haben, lässt er "nicht gelten", gesteht aber ein: "Bei ihnen und der gesamten Mannschaft ist natürlich noch Luft nach oben."

Einen möglichen Abschied von Julian Draxler im Januer will er nicht gänzlich ausschließen: "Stand heute ist aber, dass es keine Anfragen gibt und Julian auch nicht gehen will."

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