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Die Zukunft des Spielmachers ist das Dauerthema bei den "Wölfen". Wo der Brasilianer in der kommenden Saison spielt, ist noch offen.

Wolfsburg. Während am Mittwoch mal wieder über seine Zukunft diskutiert wurde, ging Diego in aller Seelenruhe erst einmal mit seinem kleinen Sohn durch Wolfsburg spazieren. Verlängert der brasilianischen Spielmacher bei den Niedersachsen oder nicht? Atletico Madrid, FC Arsenal oder doch zurück nach Südamerika? Fast keine Woche vergeht, an denen es nicht etwas (vermeintlich) Neues über den 28-Jährigen gibt. Doch an das Dauerthema haben sich sowohl Diego als auch die Verantwortlichen des VfL längst gewöhnt.

"Es ist ganz normal, dass spekuliert wird und dass andere Klubs - wie auch immer - ihr Interesse bekunden", sagte Manager Klaus Allofs auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den Hamburger SV am Freitagabend: "Wir können gut damit leben. Das Verhältnis zu Diego ist einwandfrei." In der Winterpause wollen sich die Verantwortlichen mit dem Brasilianer zusammensetzen und eine Entscheidung fallen, ob der am Saisonende auslaufende Vertrag verlängert wird - oder eben nicht.

Interesse von Arsenal?

Zuletzt soll der FC Arsenal Interesse signalisiert haben. Zumindest berichtete das die englische Boulevard-Zeitung The Sun. Genauso wie von den euphorischen Reaktion des Umworbenen. Doch in den letzten Wochen scheinen die Chancen auf einen Verbleib Diegos in Wolfsburg zu steigen. Auch wenn er am Freitag gegen den HSV wegen der fünften Gelben Karte gesperrt ist.

"Wir haben immer herausgestellt, wie wichtig Diego für uns ist. Das Thema Diego und Wolfsburg ist noch längst nicht beendet", sagte Allofs zuletzt. Im Poker um einen möglichen neuen Vertrag lassen sich beide Parteien nicht in die Karten schauen.

Allerdings hatte sich auch der mächtige VW-Boss Martin Winterkorn für Diego stark gemacht. "Ich bin eindeutig jemand, der ungern einen guten Spieler gehen lässt. Und Diego ist ein guter Spieler", sagte der 66-Jährige: "Mit ihm ist die Mannschaft eindeutig stärker. Er hat eine große Ausstrahlung, kann den Ball halten."

Gute Auftritte als Rechtsaußen

Doch zuletzt sorgte Diego selbst dafür, dass er wieder ein paar Trümpfe mehr in der Hand hält. Nachdem die VfL-Bosse ein deutliches Fragezeichen hinter eine Vertragsverlängerung machten, blüht der Spielmacher wieder auf - obwohl er nicht mehr alleine die Fäden im Wolfsburger Spiel in den Händen hält. Seitdem Youngster Maximilian Arnold aufblüht und im zentralen Mittelfeld spielt, ist nicht nur der VW-Klub in der Bundesliga auf die Überholspur gewechselt. Auch Diego hat offenbar die Zeichen der Zeit erkannt und mit guten Leistungen auf der rechten Außenbahn auf sich aufmerksam gemacht.

Denn ein neuer Arbeitgeber wird trotz einiger kolportierter Anfragen nicht einfach zu finden sein. Zumindest keiner, der dem Brasilianer annähernd so viel Gehalt bezahlen wird. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hatte im Januar enthüllt, dass Diego 8,2 Millionen Euro bei den Niedersachsen verdient - ohne Prämien und Bonuszahlungen wohlgemerkt. Noch einmal einen ähnlich lukrativen Vertrag zu bekommen, dürfte schwierig werden. Egal wo.

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