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Durch spielerisch starke Leistungen haben sich einige Hoffenheimer Spieler zuletzt für andere Klubs interessant gemacht. Auf den Manager der TSG kommen harte Entscheidungen zu.

Sinsheim. Die TSG 1899 Hoffenheim beeindruckt in dieser Bundesligasaison durch erfrischenden, modernen Offensivfußball. Allen voran Kevin Volland und Roberto Firmino bereiten den Zuschauern und Verantwortlichen der TSG große Freude. Alexander Rosen, Manager der Hoffenheimer, weiß allerdings, dass es schwer wird, die beiden Offensivspieler langfristig zu halten.

"Wenn der Junge sich so weiterentwickelt, wenn er gesund bleibt, dann müssen wir vielleicht sagen: 'Spieler dieser Kategorie wachsen irgendwann über Hoffenheim hinaus'", analysiert Rosen im Interview mit der Bild die Lage um Kevin Volland.

Der 21-Jährige konnte in dieser Spielzeit bereits fünf Treffer erzielen. Sein Vertrag läuft noch bis 2017. "Er selbst fühlt sich sehr wohl in Hoffenheim. Aber wir kennen auch alle die Gesetze des Fußballs", so Rosen weiter.

Firmino wertvoll wie nie

Nicht ganz so lange läuft das aktuelle Arbeitspapier des brasilianischen Mittelfeldmannes Roberto Firmino. "Sein Vertrag läuft bis 2015. Wir wollen auch ihn gerne so lange wie möglich bei uns halten", berichtet Rosen. 17 Scorerpunkte (zehn Tore, sieben Vorlagen) in 13 Pflichtspielen sprechen für den 22-jährigen Rechtsfuß.

Rosen wisse aber, dass man mittlerweile auch in Hoffenheim wirtschaftlichen Zwängen unterliegt. Sollte Firmino seinen Vertrag im kommenden Sommer nicht verlängern wollen, müsse man sich trotz seiner herausragenden Leistungen Gedanken über einen Transfer machen.

"Da gilt es, wirtschaftliche und sportliche Argumente vernünftig abzuwägen und eine Entscheidung im Sinne des Vereins zu treffen", so der 34-Jährige. In Hoffenheim "werfen wir nicht mit Geld um uns" bekräftigt Rosen.

Harte Realität in Hoffenheim

Die Zeiten in denen sich der Klub nicht ums Geld kümmern musste, seien demnach vorbei. In der Vergangenheit seien viele Fehler gemacht worden. Rosen hat "mit Defiziten aus den Vorjahren zu kämpfen."

Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass der Verein zukünftig "auf eigenen Beinen stehen" kann.
"Die Zeiten, in denen wir vergleichbare Gehälter wie die Spitzenclubs einfach bezahlen können, sind vorbei - das steht fest. Alles andere wäre auch vermessen."

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