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De Jong und Mlapa sind bei den Fohlen nur noch zweite Wahl. Für beide eine unbefriedigende Situation. Ein Wechsel im Winter liegt nahe. Sportdirektor Eberl hat jedoch andere Pläne.

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach stellt nach Borussia Dortmund momentan die zweitbeste Offensive der Bundesliga. Es gibt also kaum einen Grund, etwas zu verändern. Unter Lucien Favre sind Max Kruse, Juan Arango, Raffael und Patrick Herrmann gesetzt - zum Leidwesen von Luuk de Jong und Peniel Mlapa.

Trotz der Unzufriedenheit seiner beiden Spieler erteilte Sportdirektor Max Eberl einem Transfer im Winter eine Absage. "Nach jetzigem Stand wollen wir keinen Spieler abgeben", so der 40-Jährige im Kicker.

Beide müssen sich in dieser Saison bisher mit der Bank oder gar der Tribüne zufrieden geben.  Während Rekordeinkauf de Jong immerhin auf acht Kurzeinsätze kommt, stand Ex-U-21-Nationalspieler Mlapa bisher nur zwei Mal im Kader.

Interessenten für beide Offensivspieler gäbe es scheinbar genug. Am niederländischen Zwölf-Millionen-Mann sollen Newcastle United und PSV Eindhoven dran sein, mit dem ehemaligen Hoffenheimer beschäftigen sich wohl der FC Augsburg und sein Jugendverein 1860 München.

Der Verein geht vor

Eberl aber stört das nicht weiter. Er zeigt zwar Verständnis für die Situation der beiden, schließt aber, wie zuvor bei den Dubai-Gerüchten um Juan Arango, einen Verkauf im Winter aus. "Wir haben unsere Ziele, wir wollen etwas erreichen", stellt er klar.

Es müsste schon ein schwer abzulehnendes Angebot eintreffen, um den Sportdirektor umzustimmen. Dieser weiß durch die Verletzungsmisere in der Defensive nämlich genau, wie schnell sich die personelle Situation verschärfen kann.

"Die Situation kann sich immer schnell ändern. Jedem bietet sich die Möglichkeit, in die Mannschaft zu kommen", macht Eberl seinen Reservisten Mut und verweist auf die Spieler Oscar Wendt und Julian Korb, die sich nach langer Anlaufzeit mittlerweile einen Stammplatz erkämpft haben.

EURE MEINUNG: Wird es Transferaktivitäten bei den Gladbachern geben? Oder bleibt Manager Eberl seinen Aussagen treu?

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