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Ben Sahar kommt bei Hertha BSC nicht zum Zug und plant deshalb seinen Abgang. Der Vertrag des Stürmers läuft noch bis 2015, er will den Verein aber schon vorher verlassen.

Berlin. Ben Sahar spielt bei Hertha BSC unter Trainer Jos Luhukay keine Rolle. Deshalb möchte der Stürmer in der Winterpause trotz eines Vertrages bis 2015 wechseln. Manager Michael Preetz ist gesprächsbereit.

Die Saison läuft für Sahar bislang äußerst bescheiden. An zehn Bundesliga-Spieltagen stand der Israeli nicht ein einziges Mal im Kader. Im DFB-Pokal durfte er einmal ran, dazu kommen fünf Einsätze für Hertha II in der Regionalliga.

"Ich sondiere den Markt. So wie es läuft, macht es keinen Sinn", sagte Sahars Berater Nicolai Schwarzer dem Kicker. Preetz ist jedenfalls gesprächsbereit. Bereits im Sommer hätte Sahar wechseln können. Er hatte Angebote aus Frankreich (Evian TG), den Niederlanden (Almelo) und Israel (Maccabi Tel Aviv).

Taktische Defizite?

Aber die Hertha-Verantwortlichen überzeugten ihn davon, nicht aufzugeben und zu bleiben. "Das war offenbar ein Fehler. Ben hat bislang keine Chance bekommen", meinte Schwarzer. Angeblich wirft man ihm in der Hauptstadt taktische Defizite vor.

Sahar kam 2012 von Espanyol Barcelona nach Berlin. Bei den Spaniern stand er drei Jahre unter Vertrag, wurde aber zwischendurch an Hapoel Tel Aviv und AJ Auxerre ausgeliehen.

EURE MEINUNG: Sollte Sahar gehen oder es weiter versuchen?

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