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Es deutete alles auf einen schnellen Abschied Diegos hin, nun ist ein Verbleib wieder auf dem Tisch, dazu muss der VfL aber nach Europa. Auch andere Spieler-Verträge hängen daran.

Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg will sparen. Deshalb scheint der Verbleib von Spielmacher Diego an die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb geknüpft. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs will sich bei der möglichen Vertragsverlängerung des Brasilianers zwar nicht unter Druck setzen lassen, schließt einen ablösefreien Wechsel allerdings nicht aus. Als möglicher Ersatz wird bereits Kevin De Bruyne gehandelt.

"Am Saisonende laufen einige Verträge bei uns aus", erzählte Allofs im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa: "Bevor wir handeln, werden wir sehen, wie sich die Dinge sportlich entwickeln. Wir werden uns dabei im Rahmen unseres Budgets weiter bewegen können. Mir wäre lieber, wir müssten nicht viel Geld ausgeben."

Die Überlegungen schließen auch Diego ein, dessen Kontrakt wie die Verträge von Marcel Schäfer, Jan Polak und Ivica Olic im Sommer ausläuft. Auf die Frage, ob ein Verbleib des Brasilianers an die Qualifikation für den Europapokal geknüpft sei, antwortete Allofs: "Das ist etwas vereinfacht dargestellt, aber natürlich hängt es von der weiteren Entwicklung der Mannschaft ab. Und natürlich auch von Diegos eigener Entwicklung."

Immerhin würde der Verein Diego im Falle einer Verlängerung einen langfristigen Vertrag anbieten: "Diese Entscheidung ist eine entscheidende Weichenstellung. Auf der einen Seite, welche sportliche Entwicklung der VfL nimmt, aber auch, welche finanzielle Verpflichtung der Verein eingeht."

Ablösefreier Wechsel denkbar

Noch vor einer Woche waren Gerüchte aufgetaucht, wonach der 28-Jährige den Verein bereits im Winter verlassen könnte, um Wolfsburg so noch eine Ablöse einzuspielen. Unter anderem wurde Diegos Ex-Klub Atletico Madrid als Interessent genannt.

"Natürlich wissen wir auch, dass ein Spieler, dessen Vertrag ausläuft, sich irgendwann für einen anderen Klub entscheiden kann", stellte Allofs klar: "Dennoch müssen solche wichtigen Personalentscheidungen wohl überlegt sein und ohne Druck getroffen werden. Wir hatten in der Vergangenheit einige für uns wirtschaftlich uninteressante Angebote. Doch die wirtschaftliche Seite spielt in diesem Fall nicht die Hauptrolle."

Als Ersatz für Diego wurde zuletzt Kevin De Bruyne gehandelt. Ungeachtet davon sei ein Wechsel des Brasilianers im Winter derzeit kein Thema, betonte Allofs: "Es gibt keine Pläne, die Zusammenarbeit mit Diego im Winter zu beenden. Darüber hinaus ist ein Spieler wie Kevin De Bruyne immer reizvoll. Aber er ist leider noch bei Chelsea unter Vertrag."

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