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Arsene Wenger widerspricht Florentino Perez´ Urteil über Mesut Özil

Die Posse um Mesut Özil geht in die nächste Runde. Arsene Wenger hat nun den erneuten Anfeindungen des Real-Bosses widersprochen.

London. Teammanager Arsene Wenger hat im Streit um den plötzlichen Wechsel von Mesut Özil zum FC Arsenal den Vorwürfen von Real Madrids Präsidenten Florentino Perez widersprochen und seinem Neuzugang ein vorbildliches Zeugnis ausgestellt.

Perez hatte dem 24 Jahre alten deutschen Nationalspieler vorgeworfen, er habe dem Druck in Madrid nicht standhalten können und deswegen um einen Wechsel gebeten. Auch Reals Trainer Carlo Ancelotti hatte nach Özils Wechsel von einer unzureichenden Einstellung des Offensivspielers gesprochen.

"Özil wird ein bisschen Zeit brauchen"

Wenger entgegnete nun, er habe bisher nichts dergleichen am Auftreten seines Neuzugangs feststellen können: "Özil hat sich gut integriert und ist akzeptiert. Er ist 24 und hat mehr als 50 Länderspiele für Deutschland gemacht. Und wenn du für Deutschland spielst, bist du immer unter Druck", sagte Wenger gegnüber Reportern über den 24-Jährigen.

Gleichzeitig warnte der Franzose jedoch davor, schon zu Beginn Übermenschliches von dem 50-Millionen-Euro-Transfer zu erwarten. "Er wird ein bisschen Zeit brauchen, um sich an die körperliche Belastung zu gewöhnen, die hier in der Premier League auf ihn wartet."

EURE MEINUNG: Hätte Özil in Madrid einen Stammplatz gehabt?

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