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Der ehemalige Barca-Star wäre seinem Ex-Trainer gern gefolgt. Der Vorstand der Münchner habe das Risiko eines Wechsels aufgrund von Abidals Krankengeschichte jedoch gescheut.

München/Monaco. Eric Abidal hat in einem Radiointerview verraten, dass der heutige FC-Bayern-Trainer Pep Guardiola seinen ehemaligen Schützling im Sommer nach München holen wollte. Der Transfer des früheren Innenverteidigers des FC Barcelona sei allerdings an den Bedenken des Bayern-Vorstands über den Gesundheitszustand des ehemaligen Krebspatienten gescheitert.

"Guardiola wollte mich verpflichten, aber der Vorstand hat das Risiko aus medizinischen Gründen gescheut", sagte Abidal im Interview mit Catalunya Radio. Nachdem er im Sommer keinen neuen Vertrag mehr beim FC Barcelona erhalten hatte, wechselte der Linksverteidiger schließlich zum Ligue-1-Aufsteiger AS Monaco, wo er mittlerweile Kapitän ist.

Dani Alves bot seine Leber an

In dem Radiointerview verriet der 34-Jährige außerdem, dass sein ehemaliger Barca-Teamkamerad Dani Alves ihm eine Leberspende angeboten hatte: "Wir sind mehr als Freunde, Dani hat mir sogar seine Leber angeboten, aber das ging nicht, er ist ja Leistungssportler." Stattdessen spendete Abidals Cousin Gerard einen Teil seines Organs.

Bei Abidal wurde im März 2011 ein Tumor in der Leber diagnostiziert. Nur sieben Wochen nach seiner Operation kehrte er ins Training zurück. Im April 2012 folgte jedoch der nächste Schock. Der Krebs war zurückgekehrt, eine Lebertransplantation nötig. Seit 2013 ist Abidal wieder uneingeschränkt spielfähig.

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