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Seit Sonntag ist der Mega-Transfer des Walisers perfekt. Hamburgs Spielmacher bezog dazu Stellung und kann für die hohe Ablösesumme kein Verständnis aufbringen.

Hamburg. Für die neue Weltrekord-Ablösesumme von 100 Millionen Euro war Gareth Bale am Sonntag offiziell von den Tottenham Hotspur zu Real Madrid gewechselt. Sein einstiger Weggefährte Rafael van der Vaart, mittlerweile wieder beim Hamburger SV, hält den Preis für überzogen.

Gute Entwicklung, aber keine 100 Millionen

Gegenüber NOS äußerte sich der Kapitän der Hamburger kritisch: "100 Millionen Euro sind ein bisschen viel. Sie sollten sich selbst fragen, ob ein Spieler überhaupt so viel wert sein kann." Mit Blick auf die gemeinsame Zeit bei den Spurs (2010-2012) stellte der 30-Jährige zudem fest: "Ich konnte damals nicht sehen, dass er 100 Millionen wert ist." Dennoch attestierte van der Vaart dem Waliser eine gute Entwicklung.

Zu einem Wechsel nach Madrid hätte der Niederländer wohl aber nicht geraten. Bale, "ein sehr netter Kerl", wie der HSV-Profi betonte, würde "am besten nach England" passen. Zudem herrsche bei den Königlichen ein enormer Druck.

"Messi und Ronaldo auf anderem Niveau"

Vom Preis her ist der Waliser nun also an der Spitze, fußballerisch sei dies jedoch noch nicht der Fall: "Man kann ihn nicht mit Messi oder Ronaldo vergleichen, weil sie auf einem anderen Niveau sind. Wenn man über so viele Jahre so viele Tore schießt und die ganzen Titel gewinnt, die diese beiden abgeräumt haben, ist es nicht fair, jemanden mit diesen Jungs zu vergleichen."

Nichtsdestotrotz wünscht van der Vaart seinem ehemaligen Teamkollegen "bei Real Madrid nur das Beste, denn Gareth ist eine Klasse-Kerl."

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